(hoga-presse) Estrel Tower in Berlin wird höchstes Hotel Deutschlands. Das Estrel Berlin, Europas größter Convention-, Entertainment- & Hotel-Komplex, soll mit dem Estrel Tower erweitert werden. Neben der geplanten Erweiterung der Hotelnutzung um circa 814 Zimmer ist auch der Bau weiterer Ausstellungs- und Eventhallen südlich der Sonnenallee geplant. Der Gewinnerentwurf wurde heute nach 12-wöchiger Bearbeitungszeit eines städtebaulichen und hochbaulichen Realisierungswettbewerbs vorgestellt. Nach dem von einer neunköpfigen Fachjury prämierten Vorschlag, unter Vorsitz von Professor Zvonko Turkali, soll der Estrel Tower 175 Meter hoch und somit Berlins höchstes nicht-technisches Gebäude werden.

Für Regula Lüscher, Berlins Senatsbaudirektorin und Fachjurymitglied, seien solche Ideen ausschlaggebend für die Entwicklung der Stadt. „Schon vor 20 Jahren hat Herr Streletzki besonderen Mut und großes Unternehmertum mit der Eröffnung des Estrel Hotels bewiesen. Dass er sich nun für einen Architekturwettbewerb entschieden hat, um an dieser Stelle im Übergang von der inneren zur äußeren Stadt ein weiteres Wahrzeichen für Berlin und das Unternehmen zu setzen, war richtig. Das Projekt schafft ein überzeugendes Ensemble mit dem Bestand und bildet sowohl einen schön proportionierten Vorplatz zur Sonnenallee als auch eine großzügige öffentliche Promenade zum Wasser. Es entsteht ein eleganter Turm, der ein Ensemble bildet, das an scharounsche Vorbilder in dieser Stadt erinnert.“

„Wir wollen das Tor zur Stadt Berlin sein“

„Unsere Geschichte war stets von Wachstum geprägt. Ohne dieses wären die letzten 20 Jahre nicht so erfolgreich gewesen“, sagt Ekkehard Streletzki, Eigentümer des Estrel Berlin. „Wer künftig vom Hauptstadtflughafen ins Zentrum fährt, wird unser Estrel als Tor zur Stadt erleben.“ So gebe die Weiterentwick­lung des Estrel auch der Stadt ein weiteres architektonisches „Landmark“. Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln, habe von Beginn an in Neukölln das Potenzial für einen solchen Veranstaltungskomplex gesehen. „Ekkehard Streletzki und das Estrel sind untrennbar mit Neukölln verbunden. Sie sind der Garant für die positiven Signale Neuköllns in die Welt. 300.000 Übernachtungen bisher und das topmodernste Kongresszentrum mit dem neuen Ausrufezeichen Berlins stehen dem Unternehmer Streletzki und Neukölln gut zu Gesicht. Lange hat er darum kämpfen müssen“, erklärt Buschkowsky.

Siegerentwurf – Büro Barkow Leibinger

Der Beitrag erzeuge aus städtebaulicher Sicht eine unverwechselba­re Torsituation im Umfeld der Sonnenallee sowie des Neuköllner Schifffahrtskanals. „Durch die Form und die Dimensionierung der vorgeschlagenen Baukörper entsteht im Zusammen­wirken mit dem bestehenden Hotel Estrel ein gelungenes, harmonisches Gesamtensemble. Das Hochhaus ist ein besonders prägnantes Gebäude. Die Anlage ist ein Gebäudezusam­menschluss der kurzen Wege, sowohl im Außenbereich als auch im Inneren. Positiv hervor­zuheben ist auch die zum Wasser vorgesehene Aufenthaltsfläche, die eine Fortführung der bereits im Norden der Sonnenallee vorhandenen öffentliche Fußgänger- und Radwegever­bindung entlang des Kanals ermöglicht. Der Entwurf ist durch die Trennung von Hoteltower, Bürogebäude, Parkhaus sowie Fitness- und Restaurantgebäude gekennzeichnet. Sie sind durch ein verglastes, räumlich attraktives Atrium verbunden, das vielfältige Aufenthaltsqualitäten aufweist.

Attraktiv ist auch die im ge­neigten Dachbereich des Hochhauses vorgesehene Skybar mit Außenterrasse. Als einziger Beitrag sieht der Entwurf die geplante Büronutzung in einem eigenen angren­zenden Gebäude vor. Hier ist natürlich ebenfalls eine Hotelnutzung vorstellbar. Das südlich angrenzende Ausstellungs- und Kongresszentrum ist flexibel bespielbar. Insgesamt erfüllt der Beitrag in besonders positiver Weise die aus Städtebau, Architektur und Freiraum formulierten, sehr komplexen Anforderungen. Den Verfassern ist es gelungen, einen besonderen, einprägsamen Ort zu schaffen, der Bezüge zu den Nachbargebäuden des Estrel-Hotels herstellt, die besondere Lage an der Sonnenallee und am Schifffahrtskanal herausarbeitet und zugleich eine eigenständige, qualitätsvolle Architektur entwickelt.“ (Aus­zug aus dem Protokoll der Preisgerichtssitzung)

Quelle: Pressemitteilung intergerma.

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