Deutsche Geschichte von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart

Das Haus der Geschichte: Deutschland seit 1945 bis heute

(hoga-presse) Das Haus der Geschichte in Bonn gehört zu den beliebtesten und meistbesuchten Museen in Deutschland. Jährlich strömen rund 850.000 Besucher nach Bonn und bestaunen deutsche Geschichte von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart. Leben und Alltag der Menschen stehen im Zentrum der Ausstellung.

Geschichte beider deutschen Teilstaaten hautnah erleben

2017 wurde die Dauerausstellung aktualisiert und im Bereich ab den 1980er-Jahren komplett neugestaltet. In chronologischer Reihenfolge zeigt das Museum die Meilensteine der deutschen Politik-, Wirtschafts-, Kultur- und Alltagsgeschichte seit 1945 bis heute. Das Museum macht deutsche Geschichte erfahrbar.

Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland präsentiert in einer beeindruckenden Dauerausstellung die Geschichte beider deutschen Teilstaaten nach 1945 über den Ost-West-Konflikt und die Wende 1989 bis in die Gegenwart. Die Ausstellung beginnt mit den Nachkriegsjahren, Neuanfängen und der Teilung Deutschlands. Warum entsteht der Kalte Krieg? Wie entwickeln sich die beiden deutschen Staaten und welche Verbindungen gibt es zwischen Bundesrepublik und DDR? Was führt zur Wiedervereinigung und welchen Herausforderungen steht Deutschland seitdem gegenüber?

Politische Ereignisse und Entwicklungen bilden den Leitfaden der Ausstellung. Daneben begegnen Besuchern vielfältigen Objekten aus Alltag, Kultur, Wirtschaft und Weltgeschehen. Haben Sie schon einmal ein Rosinenbomber-Flugzeug von innen gesehen? Wenn nicht: Holen Sie es im haus der Geschichte nach! So konnen Besucher in einem 1950er Jahre-Kino alte Werbespots ansehen, Rock’n’Roll-Klassiker an der Jukebox auflegen und sich mit dem Hippie-Bulli in die 68er träumen.

Etwa 7.000 Originalexponate vom Eisenbahn-Salonwagen der Bundeskanzler über ein Original-Kino (Lichtspielhaus) aus den fünfziger Jahren bis zu Teilen der Berliner Mauer, Honeckers Haftbefehl, Schabowski Zettel der zur Öffnung der Grenze führte und der ersten Green-Card für einen ausländischen IT-Spezialisten nehmen den Besucher mit auf eine einmalige Zeitreise. Außerdem sind u. a. auch der Dienst-Mercedes von Konrad Adenauer, Abgeordnetenbänke aus dem alten Bonner Plenarsaal, ein Zeitungskiosk, ein Einkaufsladen, Teil eines Rosinenbombers aus Zeiten der Berliner Blockade, ein nachgebauter DDR-Grenzübergang oder Reste der DDR-Mauer zu sehen. Jedes Objekt in der Ausstellung hat seine eigene Geschichte: Nicht nur die kleinen, privaten sondern auch die großen, die die Gesellschaft verändert haben.

Interaktive Medienstationen führen den Besucher durch die Ausstellung

Hintergründe und Zusammenhänge werden an interaktiven Medienstationen, durch historische Film- und Tondokumente vermittelt. Zeitzeugen berichten von ihren persönlichen Erlebnissen und Erinnerungen. Zeitzeugen berichten von ihren persönlichen Erlebnissen, Erinnerungen an Jugend und „Beat-Generation“ und Erfahrungen als „Gastarbeiter“ in Westdeutschland. Lebendige Inszenierungen begleiten den Besucher durch die Ausstellung. Neben der Dauerausstellung präsentiert das Haus der Geschichte Wechselausstellungen in der Ausstellungshalle, im Foyer und in der U-Bahn-Galerie.

Führungen durch das ehemalige Bonner-Regierungsviertel

Das Haus der Geschichte organisiert auch Führungen durch das ehemalige Regierungsviertel, in das Palais Schaumburg und den Kanzlerbungalow.

Anschrift Haus der Geschichte

Museumsmeile
Willy-Brandt-Allee 14
53113 Bonn

Öffnungszeiten Haus der Geschichte

Dienstag bis Freitag von 09.00 bis 19.00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag von 10.00 bis 18.00 Uhr
Montag hat das Museum geschlossen

Der Eintritt ist kostenlos.

Quelle und Bildquelle: Redaktionsbeitrag; Frank Baranowski