(hoga-presse) Siegerehrung im Landeswettbewerb „Tiergerechte und umweltverträgliche Haltung.”

„Tiergerechte und umweltverträgliche Haltung in Sachsen 2017/2018“

Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt hat heute einen Sieger des Wettbewerbs „Tiergerechte und umweltverträgliche Haltung in Sachsen 2017/2018“ besucht und ihm eine Urkunde und eine Stalltafel überreicht. Der Wettbewerb findet bereits seit 1992 alle zwei Jahre statt. Er wurde unter Schirmherrschaft des Staatsministers vom Sächsischen Landesbauernverband durchgeführt. In diesem Jahr war der Wettbewerb auf die Haltung von Legehennen sowie von Pferden ausgerichtet.

„Die landwirtschaftliche Tierhaltung in Sachsen hat viele Facetten. Die Tierhalter haben in den vergangenen Jahren sehr hohe Investitionen vorgenommen, auch um das Tierwohl zu verbessern“, so der Minister. Der Freistaat Sachsen unterstützt die Landwirte dabei. Allein seit 2015 wurden 69 Maßnahmen abgeschlossen, die mit rund 15 Millionen Euro gefördert wurden. Die Gesamthöhe der Investitionen liegt bei 40 Millionen Euro. „Mit dem Wettbewerb wollen wir besondere Leistungen würdigen, der Öffentlichkeit bekannt machen und eine Beispielwirkung bei anderen Betrieben auslösen“, sagte Schmidt weiter.

Sieger in der Kategorie „ökologische Legehennenhaltung“ wurde die Erzeugergemeinschaft Agrarprodukte e. G. Wildenhain. Den etwa 10 000 Legehennen des Betriebes steht ein großzügig gestalteter, gut strukturierter Bodenhaltungsstall mit einem Kaltscharrraum zur Verfügung. Der tägliche Auslauf im Freiland stellt hohe Anforderungen, vor allem an die Pflege der Auslaufflächen. Anspruchsvoll ist auch die Fütterung der Legehennen unter den Bedingungen des ökologischen Landbaues.

Hintergrund:

Am Wettbewerb „Tiergerechte und umweltverträgliche Haltung in Sachsen 2017/2018“ haben acht Pferdebetriebe und sieben Legehennenhalter in drei Kategorien teilgenommen. Sie wurden im ersten Halbjahr 2018 von einer Bewertungskommission besucht, welche die Tiere sowie die Ställe und Anlagen begutachtete. Dabei spielten vor allem Aspekte des Tier- und Umweltschutzes eine Rolle. Die Bewertungskommission setzte sich aus Vertretern der Sächsischen Tierseuchenkasse, des Landestierschutzverbandes Sachsen, landwirtschaftlicher Verbände, wie dem Landeskontrollverband und dem Landesbauernverband, sowie des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie zusammen.

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Quelle: Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft vom 3. August 2018.
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