Harzer Baumkuchen aus Wernigerode

Baumkuchen aus Wernigerode. Schon 1749 produzierte Hermann Schröder in seiner „Baum- und Schloßkuchenfabrik“ in Wernigerode Baumkuchen. Der Zweite Weltkrieg zerstörte die Baumkuchenproduktionen, so dass hier erst wieder in den 1950er und 1960er Jahren produziert werden konnte. 1982 übernahm der VEB-Backwaren Wernigerode die Baumkuchenproduktion und belieferte 400 Verkaufsstellen.

Tradition der Herstellung von Baumkuchen im Harz fortgesetzt

Mit der “Wende 1989” schlief die Baumkuchenproduktion ein und erst als Herr Rolf-Dieter Friedrich 1992 unter dem Namen “Harzer-Baumkuchen-Friedrich” die Wernigeröder Tradition wiederbelebte, wurde hier wieder Baumkuchen produziert. Im Jahr 2008 entstand das “Baumkuchenhaus” am Wernigeröder Stadtrand. 2014 übernahm der Konditormeister Christian Feuerstack das Unternehmen und trat in die Fußstapfen von Familie Friedrich.

Im Baumkuchenhaus wird der hauseigene Baumkuchen produziert und im zugehörigen Café können Sie diesen, in vielen Variationen, zu einer schönen Tasse Kaffee, Tee oder Kakao verzehren. Außerdem wird im Harzer Baumkuchenhaus eine kleine Ausstellung gezeigt, die die Geschichte des Baumkuchens dokumentiert.

Baumkuchen- und Kaffeespazialitäten in einzigartiger Atmosphäre

Das Café hat hundert Sitzplätze im Innen- und 30 Sitzplätze im Außenbereich, ist behindertengerecht eingerichtet, barrierefrei und verfügt über einen eigenen Parkplatz.

Öffnungszeiten Harzer Baumkuchen

Montag bis Samstag: von 10:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag und Feiertag: von 12:00 bis 18:00 Uhr
Silvester bis 16:00 Uhr geöffnet
24., 25. und 26. Dezember, Neujahr und am 15. + 16. Januar geschlossen

Schaubacken Baumkuchen in Wernigerode

Baumkuchen ist eine biskuitartige Masse, die Schicht für Schicht auf einer sich waagerecht drehenden Walze vor offenem Feuer gebacken wird. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts wurde gut getrocknetes Buchenholz verwendet, welches dann von Elektrizität und Gas abgelöst wurde. Die Backwalze gibt es in verschiedenen Formen und sie hat auch verschiedene Namen, die vom Spieß, Prügel bis hin zum Baum (daher der Name) reichen. Sie wird mit Papier oder Alufolie umwickelt und erhitzt. Die recht dünnflüssige “eierkuchenartige” Masse wird nun Schicht für Schicht (in einem Spezialbackofen) nach jedem Backvorgang aufgetragen. So entstehen dann die, wie in Jahresringen eines Baumstammes, aussehenden Schichten.

Glatte Baumkuchen entstehen mit einer geringen Geschwindigkeit der Walze, Zacken entstehen durch eine hohe Geschwindigkeit (Fliehkraft) der Walzen. Erst nach dem Auskühlen wird er weiterverarbeitet. Er ist das Symbol des Konditorenbundes in Deutschland – weil es viel Geschicklichkeit und Fachwissen bedarf diesen herzustellen und weiter zu bearbeiten. Wenn Schaubackzeiten sind, können Sie nach Lust und Laune zum Schaubackraum gehen und dem Baumkuchenbäcker beim Backen des Baumkuchens zusehen und ihm “Löcher in den Bauch” fragen.

Das Schaubacken findet Freitag und Samstag von 14:00 bis 16:00 Uhr statt. Bei Reisegruppen ab 20 Personen sind auch andere Termine möglich! Ab 20 Personen kann ein separates Baumkuchen-Schaubacken inklusive Kaffee und Baumkuchen gebucht werden.

Öffnungszeiten Café

Montag von 10:00 bis 18:00 Uhr
Dienstag von 10:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch von 10:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag von 10:00 bis 18:00 Uhr
Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr
Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag von 12:00 bis 18:00 Uhr

Anschrift Harzer Baumkuchen

Harzer Baumkuchen
Inh. Christian Feuerstack
Neustadter Ring 17
38855 Wernigerode
Tel.: 0 39 43 / 63 27 26
Fax: 0 39 43 / 63 26 83
E-Mail: [email protected]

Bildquelle: Hoga-Redaktion