(hoga-presse) Fünf bayerische Gemeindebündnisse hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner am Donnerstag bei einem Festakt in der Münchner Residenz offiziell zu staatlich anerkannten Öko-Modellregionen ernannt: den Landkreis Neumarkt i. d. OPf., die Stadt Nürnberg mit den Landkreisen Nürnberger Land und Roth, die Steinwald-Allianz in der Oberpfalz sowie die oberbayerischen Gemeindeverbünde Waginger See – Rupertiwinkel und Isental. „Sie sollen beispielhaft zeigen, wie man in gezielter Zusammenarbeit und mit einem überzeugenden Konzept die Produktion ökologischer Lebensmittel und das Bewusstsein für Ökologie, Regionalität und Nachhaltigkeit voranbringen kann“, sagte der Minister bei der Überreichung der Urkunden. Bei der Umsetzung der Konzepte wird den Kommunen zwei Jahre lang ein Projektmanager zur Seite stehen, dessen Kosten zu 75 Prozent der Freistaat übernimmt.

Die fünf Öko-Modellregionen hatten erfolgreich an einem Wettbewerb teilgenommen, den der Minister im Rahmen des bayerischen Landesprogramms „BioRegio 2020“ ausgelobt hatte. Die eingereichten Strategien hatte eine zehnköpfige Jury mit Experten aus Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gastronomie, Vermarktung, Energieerzeugung, Ländlicher Entwicklung sowie Umwelt- und Naturschutz begutachtet und die Sieger ausgewählt. Neben der Förderung ökologischer Lebensmittel waren auch die Aspekte erneuerbare Energien, Energieeffizienz, soziales Engagement im Umweltbereich sowie Aktivitäten für den Natur- und Ressourcenschutz ausschlaggebend. Die Jury wird in zwei Jahren auch die Umsetzung in den Regionen überprüfen. Weitere Informationen zu den Öko-Modellregionen und die Würdigungen der Jury sind im Internet unter www.stmelf.bayern.de (Landwirtschaft, Ökologischer Landbau) zu finden.

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