(hoga-presse) Minister begrüßt Bewerbung Rostocks um die Bundesgartenschau 2025. Der Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Till Backhaus, begrüßt den Beschluss der Rostocker Bürgerschaft, sich für die Bundesgartenschau (BUGA) 2025 zu bewerben. „Gartenschauen sind eine große Chance, nachhaltige städtebauliche und wirtschaftliche aber auch ökologische und kulturelle Entwicklungen voran zu bringen. Ihre positiven Impulse wirken sich darüber hinaus auch auf das Umland und den Tourismus im Land aus“, sagte der Minister.

Bundesgartenschau (BUGA) 2025 nach IGA 2003 erneut in Rostock?

Die Bundesgartenschau sei zugleich eine hervorragende Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit des gartenbaulichen Berufsstandes zu demonstrieren. Das belegten die Ergebnisse der Landes-Gartenschau im Jahr 2002, der IGA 2003 und der BUGA 2009 in unserem Land. „Wir haben in der Vergangenheit bewiesen, dass Mecklenburg-Vorpommern ein beliebter, erfolgreicher und damit bestens geeigneter Schauplatz für Gartenschauen ist, die weit über die Grenzen unseres Landes und Deutschlands hinaus strahlen“ kommentierte Minister Dr. Backhaus. Zur IGA 2003 kamen rund 2,6 Millionen Besucher nach Rostock; die BUGA 2009 in Schwerin besuchten fast 1,9 Millionen Gäste. Für die BUGA 2025 plant Rostock mit rund 1,7 Millionen Besuchern. Die Hansestadt Rostock würde beim Zuschlag für die BUGA für die Ausgestaltung der Gartenschau 2025 über hundert Millionen Euro in die städtebauliche und wirtschaftliche Entwicklung investieren.

Solche direkten Investitionen lösten ein Mehrfaches an Folgeinvestitionen in der Wirtschaft über die öffentlichen Haushalte bis hin zu privat finanzierten Maßnahmen aus, sagte der Minister. Mit knapp 50 Millionen Euro Investitionen wurden für die BUGA in Schwerin 2009 rund 350 Millionen Euro Gesamtinvestitionen initiiert, die bis heute positiv spürbar sind. „Darin liegt ein bedeutender Effekt von Gartenschauen“, so Backhaus. Er hoffe, dass die Bewerbung der Hansestadt Rostock für die BUGA 2025 von Erfolg gekrönt sein wird.

Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Nr. 145/2018 vom 22.05.2018.
Bildquelle: pixabay.com.

Ausstellungsorte der Bundesgartenschau und IGA seit 1991

1991 Dortmund, Westfalenpark
1993 Stuttgart, Grünes U mit Höhenpark Killesberg, Wartberg, Leibfriedscher Garten, Rosensteinpark (IGA)
1995 Cottbus, Elias- und Spreeauenpark
1997 Gelsenkirchen, Nordsternpark
1999 Magdeburg, Elbauenpark
2001 Potsdam, Volkspark (Bornstedter Feld)
2003 Rostock, IGA-Park (IGA)
2005 München, Riemer Park
2007 Gera, Ronneburg Hofwiesenpark, Neue Landschaft Ronneburg
2009 Schwerin, Innenstadt, rund um das Schloss
2011 Koblenz, Blumenhof am Deutschen Eck, Kurfürstliches Schloss und Festung Ehrenbreitstein
2013 Hamburg, Elbinsel Wilhelmsburg mit Georgswerder (IGS)
2015 Havel-Region, Brandenburg, Rathenow, Premnitz, Stölln, Havelberg
2017 Berlin, Erholungspark Marzahn und Teile des Wuhletales (IGA)
2019 Heilbronn, Neckarbogen
2021 Erfurt, egapark, Petersberg, Gera-Auen (vom Nordpark über Erfurt-Nord bis Gispersleben)
2023 Mannheim, Konversionsgelände „Spinelli Barracks“, Feudenheimer Au