(hoga-presse) Stadthafen Liebenwalde wird eröffnet. Touristisches Schlüsselprojekt der Wassersport-Initiative Nordbrandenburg. „Der Stadthafen wird den Tourismus in Liebenwalde und der gesamten Region erheblich ankurbeln. Ich bin überzeugt, dass dieses wichtige Infrastrukturprojekt die Schaffung weiterer Arbeitsplätze im Tourismus nach sich ziehen wird. Der Stadthafen ist ein gutes Beispiel dafür, dass aus den Infrastrukturen, die wir durch eine gute Kombination von Landes-, Bundes- und EU-Mitteln begleiten können, Folgeprojekte und damit unmittelbar wirtschaftliche Effekte entstehen.“ Das erklärte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers heute anlässlich der Eröffnung des Stadthafens in Liebenwalde (Landkreis Oberhavel).

Das Projekt Stadthafen umfasst die Errichtung eines Wasserwanderrastplatzes mit Sanitär- und Aufenthaltsgebäude sowie Stellplätzen. Die Gesamtkosten von nahezu 1,8 Millionen Euro hat das Land Brandenburg mit mehr als 1,1 Millionen Euro mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsförderung sowie des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt. Das Projekt wurde binnen zwei Jahren seit Antragstellung umgesetzt. Das spreche für gute Planung und Realisierung vor Ort sowie für engagierte Begleitung durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg, sagte Christoffers.

Der Stadthafen bildet das Eingangstor aus Richtung Westen in den „Langen Trödel“. Er ist damit eines der vier Schlüsselprojekte der Wassersport-Initiative Nordbrandenburg (WIN) zur führerscheinfreien Erschließung des Wassertourismus im Norden des Landes Brandenburg. Die anderen drei Schlüsselprojekte sind der Werbellinkanal, die ebenfalls bereits fertig gestellte Marina Marienwerder sowie der Ausbau des Langen Trödels, der Ende 2015 abgeschlossen sein soll. „Mit dem Stadthafen nimmt das WIN-Projekt jetzt weiter Gestalt an“, sagte Christoffers.

„Der Lange Trödel wird mit seinen Klappbrücken und Hafenanlagen eine Bereicherung für das touristische Angebot der Region darstellen. Brandenburg hat sich im Wassertourismus auf europäischer Ebene etabliert. Hier wird dies sichtbar“, betonte der Minister. „Wir werden diese gute Entwicklung auch zum Anlass nehmen, um mit Nachdruck gegenüber dem Bund den Erhalt der touristischen Nutzbarkeit der Bundeswasserstraßen einzufordern“, so Christoffers abschließend.

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