Gaumenfreude und Augenschmaus: Das Restaurant

(hoga-presse) Das frisch renovierte Restaurant in Mintrops Land Hotel Burgaltendorf bietet seinen Gästen nicht nur Kochkunst – auch das Auge isst hier mit.

Bestes Gewissen hat der Genießer bei jedem Bissen der phantasievollen Speisen im Feinschmecker-Restaurant „Mumm“: Viele Zutaten für die saisonalen Gerichte stammen hier aus dem organisch-biologischen Anbau der eigenen Gärten, Äcker und Felder, was hier nicht wächst und gedeiht, kommt von anerkannten Spitzenlieferanten und den regionalen Bio-Bauern. Frische, selbst gemachte, intelligente Kost mit kreativer Abenteuerlust heißt hier das Erfolgsrezept. Und während man dieses genießt, sitzt man in den bequemen Lederstühlen, die im neuen Restaurant feurige Akzente setzen, und blickt in den wunderschönen Blumengarten.

Das Restaurant – das seinen Namen übrigens der Nähe zur alten Burgruine des Ritters Mumm zu Schwarzenstein zu verdanken hat – sollte ein moderner Raum der Geselligkeit mit einer Atmosphäre zum Wohlfühlen werden. Auch die Ländlichkeit des Hauses musste Teil dieser Begegnung werden. „Also haben wir mit einem Konzeptionisten gesprochen, eine Stylistin hinzugezogen und zwei Jahre lang mit dem Innenarchitekten Klaus Schulte um Lösungen gerungen. Über Farben, Formen, Leuchten, Stühle und Tische …“ erinnert sich Harald Mintrop, der mit dem Ergebnis sichtlich zufrieden sein kann, denn die Mühen haben sich gelohnt:

Im neu gestalteten Restaurant treffen nun rohes Eisen und handgearbeitetes Massivholz mit Arbeitsspuren auf feines Leder und weiße Textilien. Warme Farben von Dunkelbraun bis Hellbeige harmonieren mit Eichenholz, Kontraste dazu setzen die roten Lederstühle und blaue Glasbilder. Große textile Leuchten bilden mit den Vorhängen des runden Erkers und der Fenster eine Einheit zu einem Bühnenbild. Die Beleuchtungskomposition – fokussiertes Licht, diffuses Licht und indirektes LED-Licht mit der Möglichkeit, die Farben zu ändern – setzt das Ganze in Szene und unterstreicht die verschiedenen Gestaltungselemente.

„Die traditionellen Komponenten eines Restaurants wie Gemütlichkeit, Qualität und Gastfreundschaft wurden durch eine zeitgemäße Formen- und Materialsprache erreicht“, erläutert Innenarchitekt Klaus-Peter Schulte, mit dem die Geschäftsführer Maria und Harald Mintrop schon seit über 20 Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten, sein Konzept.

Entstanden ist ein Gastraum mit einer entspannten, freundlichen und anregenden Atmosphäre. Die beiden ließen sich jedoch noch etwas ganz Besonderes einfallen: „Egal, ob bei der Gestaltung der Zimmer oder der Konzeption unserer Konferenzräume – wir suchen immer das Unverwechselbare, Einmalige als i-Tüpfelchen“, so Maria Mintrop.

Das Unternehmerpaar beauftragte den international anerkannten Bildhauer und Installationskünstler Stefan Pietryga damit, ihr Restaurant zur Begegnungsstätte von Mensch, Natur und Kunst zu machen. Denn für Pietryga ist Malerei Begegnung mit Farbe, er setzt in seinen Werken Menschen mit ihrem Raum in Beziehung.

Zwei im Rahmen gefasste Glasstelen bilden im Entrée den ersten Eindruck auf die künstlerische Intervention von Stefan Pietrygas Glasarbeiten, die eigens in den Werkstätten der Glasmalerei Peters in Paderborn angefertigt wurden. Die Glasbilder schließen in der Bar im Vorraum an holzvertäfelte Flächen an und bilden so den Eingang in das Restaurant. Abstrahierte Figuren in einem leuchtenden Ultramarinblau gruppieren sich um eine spiralförmige Struktur – ein gläsernes Tor, das dem Raum schon beim Betreten Dynamik verleiht. Es ist Teil einer Installation, deren wesentlicher Teil die großen raumhohen Glasscheiben links und rechts an den Wänden sind. Sie stehen sich gegenüber und werfen auf der Fensterseite bunte Lichtspiele in den Raum.

Grafische Linien und Flächen, eingearbeitet mit Sandstrahltechnik, bilden ein Waldstück ab, Bäume, Astwerk. Sie bilden mit den glasmalerisch bearbeiteten Figuren und Flächen eine Einheit als Landschaft. Gerade die Gläser an der Wand, die durch Fensteröffnungen unterbrochen werden, beziehen je nach Lichtverhältnissen das Innen und Außen wechselseitig in das Bildgeschehen mit ein.

Durch diesen Durchblick in das Grün der Umgebung ist die Begegnung von Mensch und Natur direkt thematisiert. Die Figuren sind unten dichter und den Vertikalen nach oben folgend lockerer angeordnet – sie nehmen damit die Verästelung eines gewachsenen Baumstruktur auf und lenken den Blick des stehenden oder sitzenden Betrachters entlang der kleinen Szenen aus Figurengruppen und den Landschaftsandeutungen in den grafischen Strukturen. Die Lichtbrechung durch das Glas lädt zu neuen Wahrnehmungen ein – der Blick aus dem Fenster wird zum Erlebnis. „Das Bild wirkt im Betriebsgeschehen.

Die Besucher, ihre Geselligkeit, Gespräche, die aufgetischten Gerichte bilden die Atmosphäre, die Stimmung. So sitzt man zwischen den Bildern, im „Waldstück“, und im Genuss bei Tisch kann die Aufmerksamkeit des Gastes auf ein Bildausschnitt angeregt werden, vielleicht durch ein besonderes Moment, der Widerschein einer Kerze oder etwas anderes, das Erinnerungen wachruft, die oft nicht in Worte zu fassen sind“ erläutert der Künstler. Auch Innenarchitekt Klaus-Peter Schulte ist begeistert: „Herr Pietryga hat mit einem großartigen Entwurf ein bedeutendes Element zur Raumgestaltung beigetragen. Die Glaskunst ergänzt sich ideal mit den anderen Gestaltungselementen,“ schwärmt er, „der Raum wird mit den Glasbildern eingegrenzt, intimer gestaltet und wirkt großzügiger.“

Über Stefan Pietryga

Die Farbe Aquamarinblau und die Figurengruppen sind Markenzeichen des 1954 in Ibbenbüren/Westfalen geborenen Künstlers, der bereits viele Stipendien, Preise und Auszeichnungen sowie Lehraufträge an diversen Universitäten, Akademien und Schulen erhalten hat. Das für ihn typische, auffällige Aquamarinblau symbolisiert auch in der sakralen Kunst Überirdisches und Heiliges. Auch die Figur des Baumes hat für den Künstler eine besondere Bedeutung, sind seine berühmtesten Werke doch seine Pappeln, die als Skulpturen in verschiedenen Städten und Landschaften, internationalen Sammlungen und Museen zu sehen sind.

Die Pappel entdeckte er in den 1980er Jahren, inspiriert von den Pappelreihen am Rhein, als künstlerisches Element für sich. Die Pappel ist seitdem für ihn das Sinnbild des ordnungsschaffenden Wächters in der Natur. Pietrygas war damals einer der ersten Bildhauer, die in ihrer Kunst wieder den Bezug zur Wirklichkeit und den Gedankenaustausch mit dem Betrachter suchten. Heute lebt und arbeitet er in Potsdam.

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