(hoga-presse) Die Restaurant-Ketten beglücken ihre Kunden regelmäßig mit neuen Kreationen und es gibt mittlerweile kaum noch etwas, das sich nicht zwischen zwei Brothälften klemmen oder in einen Taco füllen lässt. Von einem mehrstufigen Buffalo Blue Cheese Burger, den man kaum in den Mund einführen kann, bis zu gesunden Avocado-Sandwiches, die allerdings geschmacklich durch Putenbrust und Speck bereichert werden. Statt sich die hundertste Variante eines Burgers auszudenken, wendet sich Burger King zur Abwechslung den Beilagen zu und verfeinert die klassischen Pommes. Das Ergebnis nennt sich Satisfries, eine Wortschöpfung aus satisfy und fried ist. Am Geschmack war wohl nicht mehr viel zu verbessern, also hat man sie gesünder gemacht. Die revolutionären Satisfries haben 40 % weniger Fett und immerhin 30 % weniger Kalorien als die beliebten Fritten von McDonald’s. Dabei verspricht der Einführungsspot einen großen Geschmack – was auch immer man subjektiv darunter verstehen mag. Bei der Abgrenzung der Zielgruppe wird Burger King schon etwas konkreter. Die Diät-Pommes sind die richtige Ernährung für Helden, Verliebte, coole Typen, ihre Freundinnen und Jedermann. Burger King bezeichnet die kalorienarmen Fritten als eine der größten Markteinführungen seiner Geschichte, entsprechend pathetisch ist auch der Auftritt von Mother in New York ausgefallen. Demnach sind die wellenförmigen Mager-Pommes „fried to perfection to satisfry our lives“. Übrigens wurde bei den Satisfries nicht alles reduziert. Im Vergleich zu klassischen Pommes kostet eine kleine Portion 30 Cents mehr. Dafür sind sie „cut from whole potatoes“. Dem Kunden bleibt letztlich die Wahl, denn die Satisfries sollen die klassischen Fritten nicht ersetzen, sie sind eine zusätzliche Option. Bleibt abzuwarten, wie viele der monatlich 56 Millionen Portionen letztlich in der fettarmen Variante über die Theke gehen.

Die ersten kalorienarmen Pommes einer führenden Fastfood-Kette fanden ein erstaunlich großes Echo. Von USA TODAY über das Time Magazine und die New York Times bis zu Forbes und das Wall Street Journal haben alle wichtigen Medien ausgiebig über die neueste Evolutionsstufe der Kartoffelstäbchen berichtet. Die Moderatoren des beliebten NBC-Morgenmagazins Today haben sogar umgehend einen Geschmackstest durchgeführt. Beim direkten Vergleich mit den herkömmlichen Pommes schnitt die kalorienarme Version einhellig gut ab. Anchorman Matt Lauer beschrieb den Geschmack als „a crinkle slice of heaven“.

Quelle: Nachrichtenportal www.us-adnews.de

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