(hoga-presse) Flüchtlinge wirksam vor Obdachlosigkeit bewahren. Die schlechte Zahlungsmoral der Berliner Verwaltung führt Flüchtlinge geradewegs in die Obdachlosigkeit. Hotels und Hostels nehmen Übernachtungsgutscheine des LAGeSo immer häufiger nicht mehr an, da sie für die Bereitstellung von Zimmern nicht rechtzeitig vergütet werden. Die Berliner FDP fordert den Senat daher auf sicherzustellen, dass bei einer Unterbringung von Flüchtlingen in Hotels und Hostels künftig ausschließlich auf vorab vom Land Berlin reservierte Zimmerkontingente zurückgegriffen wird und Zahlungen sehr zügig oder vorab erfolgen.

Dass hunderte von fertig gestellten Heimplätzen nicht genutzt werden, nur weil die Vergabe bürokratisiert und skandalisiert wird, ist für die Freien Demokraten ebenfalls nicht hinnehmbar. Diese Plätze sollen nun zügig und unbürokratisch belegt werden, um Flüchtlinge vor der Obdachlosigkeit zu bewahren.

Zugleich spricht sich die FDP dafür aus, Flüchtlinge mittelfristig möglichst in Wohnungen unterzubringen. „Die Konzentration vieler Menschen unter engen Verhältnissen wie in vielen Flüchtlingsheimen führt zu Belastungen und Konflikten. Diese Unterbringung kann deshalb keine Dauerlösung sein“, heißt es in einem Beschluss der Partei. Die Errichtung von Zeltstädten lehnt sie ab.

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