(hoga-presse) Museum Küppersmühle wird erweitert: Mehr Platz für Moderne Kunst. Die Sammlung umfasst Werke von Anselm Kiefer bis Gerhard Richter.

Das Duisburger Museum Küppersmühle für Moderne Kunst (MKM) wird erweitert: Am 5. April 2017 legen Walter Smerling, Direktor des Museums, Pierre de Meuron vom Architektenbüro Herzog & de Meuron sowie Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link den Grundstein für einen viergeschossigen Museumsanbau. Die Eröffnung soll 2019 stattfinden.

Der Anbau nach den Plänen der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron schafft 2.500 Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche für die Ströher-Sammlung, die zu den wichtigsten Sammlungen deutscher Nachkriegskunst zählt. Sie umfasst rund 1.500 Werke ausgehend von den 1950er Jahren bis zur Gegenwart. Aktuell können nur rund 25 Prozent der Bestände im MKM gezeigt werden.

Der Entwurf für den viergeschossigen Erweiterungsbau orientiert sich am Bestand des Museums und der gewachsenen Architektur des Duisburger Innenhafens und reiht sich in die Kette historischer Backsteinbauten ein. Über den historischen Silo-Trakt wird der Neubau mit dem Stammhaus verbunden. Die Silos, die eine Aussichtsplattform erhalten sollen, sind dann erstmals für Besucher zugänglich. Schon die erste Umgestaltung des ehemaligen Mühlen- und Speichergebäudes „Küppersmühle“ zu einem der größten deutschen Privatmuseen ist Ende der 1990er Jahre vom Architektenbüro Herzog & de Meuron geplant worden.

Internet: www.museum-kueppersmuehle.de

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Quelle: Pressemitteilung Tourismus NRW e.V. vom 29.03.2017.
Bidlquelle: © Manfred Wakolbinger, Wien.