Stevia-Netzwerk eröffnet mittelständischen Lebensmittelfirmen neue Perspektiven

Erforschung von alternativen Süßungsmitteln in der Lebensmittelindustrie

(hoga-presse) 15 Unternehmen, Lebensmittelinstitute und universitäre Forschungseinrichtungen haben sich zu einem Netzwerk „Stevia – Technologien für Süßwaren und andere Lebensmittel“ zusammengeschlossen. Das Netzwerk, das im Rahmen der Mittelstandsförderung vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird, hat sich zum Ziel gesetzt, die Anwendung von Stevia als alternatives Süßungsmittel in der Lebensmittelindustrie weiter zu erforschen und zu verbessern.

Stevia (Stevia rebaudiana) ist eine Pflanze, die zur Familie der Sonnenblumen gehört und ursprünglich aus Paraguay stammt. Sie wird seit vielen Jahrhunderten als natürliches Süßungsmittel und Aromaverstärker genutzt. Die Blätter der Stevia Pflanze können wie Tee gebrüht werden, die süßen Komponenten können extrahiert werden. Die daraus gewonnenen Steviolglykoside haben eine Süßkraft 200 bis 300mal stärker als Zucker und können so gereinigt werden, dass sich Pulver- oder Kristallformen ergeben. Steviolgykoside sind kalorienfreie Süßungsmittel, die in zahlreichen Lebensmitteln zum Einsatz kommen.

In Japan und den USA haben Steviolglykoside einen festen Platz in der Ernährungsindustrie. In der EU sind Steviolglykoside seit Ende 2011 zugelassen. Das Netzwerk will die Anwendungsmöglichkeiten und -bedingungen vom Anbau über Extraktion und Analyse bis hin Verarbeitung weiter erkunden. So soll die Erforschung von Extraktionstechnologien, Analysemethoden und Verarbeitungstechniken vorangetrieben werden. Diese Entwicklungsvorhaben und Innovationen werden in enger Abstimmung zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen realisiert.

Als Technologie- und Kommunikationsplattform will das Netzwerk Innnovationsbemühungen von Anwenderfirmen unterstützen und insbesondere mittelständischen Unternehmen neue Perspektiven für die marktorientierte Erforschung und Entwicklung von Stevia-gesüßten Lebensmitteln eröffnen. Zu diesem Zweck wird das Netzwerk auch vom ZIM-Wirtschaftsförderungsprogramm des BMWi unterstützt.

Zum Netzwerk gehören kleine und mittlere Unternehmen sowie Analytik-Institute der Lebensmittelindustrie und universitäre Forschungseinrichtungen. Geführt wird das Netzwerk durch die EurA Consult AG. Am Sitz der EurA in Ellwangen fand Mitte Juli auch die Auftaktveranstaltung des Netzwerkes statt. Christian Berentzen von der Limuh GmbH wurde einstimmig zum Netzwerksprecher gewählt und in den nächsten Wochen werden sich die Arbeitsgruppen mit ihren Forschungsschwerpunkten formieren.

Ansprechpartner:

Netzwerkmanager Rosmarie Reuss
EurA Consult AG
Max-Eyth-Str. 2
73479 Ellwangen
Tel.: 07961 9256 250
mobil:  0170  7777928

Netzwerksprecher Christian Berentzen
Limuh GmbH
Markt 8
49740 Haselünne
Tel.: 05961 – 9572027
mobil: 0172  2944940

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