Tourismusmesse Beach & Boat und Seenlandkongress in Leipzig

(hoga-presse) Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph hat am Donnerstag im Rahmen der Wassertourismus- und -sportmesse „Beach & Boat“ in Leipzig den 6. Seenlandkongress eröffnet. Im Mittelpunkt des Seenlandkongresses stehen Trends und Marktentwicklungen rund um den Wassertourismus und Wassersport. Der Staatssekretär regte eine verstärkte Zusammenarbeit von Wassertourismusregionen an. „Im Sinne starker Tourismusdestinationen empfehle ich, überregional und international stärker gemeinsam zu werben. Wir sollten Kooperationen im Tourismus zeitnah ausloten“, regte Rudolph an.

Gemeinsam um ausländische Touristen werben

Auf dem Kongress sind sowohl touristische Entwicklungen, technologische Herausforderungen als auch vielfältige Nutzungsmöglichkeiten am Wasser diskutiert worden. „Als Alleinstellungsmerkmal verfügt das Wassertourismusrevier Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit Brandenburg und Berlin über das größte zusammenhängende europäische Wassersportrevier mit 5.000 Seen, das von Wassertouristen befahren werden kann. Dieses geschlossene Netz ist einmalig auf dem europäischen Kontinent“, betonte Rudolph weiter. „Sachsen verfügt über touristische Alleinstellungsmerkmale, wie zum Beispiel eine wachsende junge Seenlandschaft“, so Rudolph weiter. In Sachsen gibt es geflutete ehemalige Tagebaulandschaften, wie das Leipziger Neuseenland oder das Lausitzer Seenland (Brandenburg und Sachsen).

24 Unternehmen auf der Beach & Boat Leipzig – MV erstmals Partnerland

Die Beach & Boat Leipzig ist zu Beginn des Jahres das maritime Ereignis für den Wassersportmarkt. Es sind 26 Aussteller aus MV auf dem Landesgemeinschaftsstand vertreten. Neben den 16 touristischen Unternehmen und Verbänden nehmen neun Handwerksunternehmen und die Handwerkskammer Schwerin an der Messe teil. „Die Erschließung nationaler und ausländischer Absatzmärkte ist für viele Unternehmen eine neue Herausforderung. Wir wollen neue Quellmärkte erschließen, um den überregionalen Absatz anzukurbeln. Umso mehr freut es uns, Mecklenburg-Vorpommern als erstes offizielles Partnerland der Messe präsentieren zu können“, sagte Rudolph. Die Messe bietet vom 20. bis 23. Februar 2014 zum sechsten Mal zahlreiche Angebote rund um Motor- und Segelboote, Kanufahren, Tauchen oder Surfen. Im vergangenen Jahr stellten 140 Aussteller auf der Beach & Boat aus und es konnten 17.000 Besucher begrüßt werden.

Wassertourismus in MV ist wichtiger Wirtschaftsfaktor

„Der maritime Tourismus hat in Mecklenburg-Vorpommern eine beträchtliche Bedeutung als Wirtschaftsfaktor“, sagte Rudolph. Rund 1.400 Unternehmen mit etwa 7.200 Beschäftigten sind im maritimen Tourismus des Landes engagiert und erwirtschaften jährlich 251 Millionen Euro. Hinzu kommen 223 Millionen Euro als Ausgaben der Wassertouristen für den Kauf von Waren und Dienstleistungen im Land.Wichtig sind in diesen Bereich der Bootstourismus, maritime Veranstaltungen, die Fährpassagier-, Fahrgast- und Kreuzschifffahrt sowie maritime Museen, um nur einige Segmente zu nennen.

Der Staatssekretär warb vor Ort auch für die wassertouristischen Vorzüge Mecklenburg-Vorpommerns. Das Land der Seen und Wälder bietet weiträumige Naturlandschaften und hat mehr als 2.000 Binnenseen von über einem Hektar Größe, 1.150 Kilometer Fließgewässer sowie 1.945 Kilometer Küste. „Dies sind beste Voraussetzungen für Urlaub an und auf dem Wasser. Darüber hinaus gibt es für Wassertouristen und Wassersportler 10 Prozent mehr Liegeplätze als vor 10 Jahren. Ein Drittel liegt in der Seen- und Flusslandschaft unseres Landes. Allerdings: Was vor 10 oder 20 Jahren gut genug war, reicht heute nicht mehr aus. Qualitätsmanagement und nachhaltiger Tourismus sind mehr denn je gefragt. Hier müssen wir uns stetig weiterentwickeln, um im Wettbewerb mit anderen mithalten zu können“, sagte Rudolph abschließend. Insgesamt gibt es 420 Marinas, rund 22.225 Liegeplätze und zahlreiche Wasserrastplätze sowie modernisierte Schleusen in Mecklenburg-Vorpommern.

Quelle: regierung-mv.de