(hoga-presse) Die Bio-Imker im Freistaat können zum Ausgleich besonderer Aufwendungen ab sofort einen Zuschuss von 200,00 Euro pro Jahr beantragen. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitteilte, sollen damit die Kosten der jährlichen Kontrollen durch die EU-Öko-Kontrollstellen sowie der Aufwand für zusätzliche Dokumentationspflichten abgedeckt werden. Für die generell sehr naturnah wirtschaftenden Imker in Bayern will der Minister so einen Anreiz schaffen, auf Bio umzustellen. „Wir müssen die steigende Nachfrage nach Bio-Honig künftig stärker aus heimischer Produktion decken“, sagte Brunner.

Denn anders als im konventionellen Bereich sei man bei Bio-Honig nach wie vor fast ausschließlich auf Importe angewiesen. Von den mehr als 30 000 bayerischen Imkern wirtschaften nach Angaben des Ministers derzeit nur etwa 230 nach den Vorschriften der EU-Öko-Verordnung. Rund 90 Prozent des in Bayern verkauften Bio-Honigs stammen derzeit aus Importen, vor allem aus Mexiko und China.

Bio-Imker können die Förderanträge für heuer bis 30. Juni bei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, Abteilung Förderwesen und Fachrecht einreichen. Antragsformulare und Zusatzinfos gibt es im Internet unter www.stmelf.bayern.de (Förderwegweiser / Bienen).

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