(hoga-presse) Mit Kohldampf auf der Grünen Woche. Die Prignitz kocht auf der Grünen Woche deftigen „Knieperkohl“ mitten in Berlin. Auf der 81. Internationalen Grünen Woche in Berlin begrüßt der Prignitzstand die Besucher der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau mit einer Kostprobe seines besten „Knieperkohls“. Der Ministerpräsident Brandenburgs, Dr. Dietmar Woidke, genoss am Brandenburg-Tag das Prignitzer „Nationalgericht“. Gemeinsam mit dem Küchenchef des Plattenburger Restaurants Burgkeller versu chte sich der Ministerpräsident selbst an der Zubereitung.

Die Hochsaison des beliebten Knieperkohls aus der Prignitz hat begonnen und so durfte er in der Brandenburg-Halle der Grünen Woche in Berlin nicht fehlen. Noch bis zum 24. Januar können Besucher täglich die deftige Köstlichkeit probieren. Uwe Neumann, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz e.V., erklärt die Herkunft des beliebten Gerichts aus dem Nordwesten Brandenburgs. „Der Knieperkohl ist eine Spezialität aus der Prignitz. Entstanden im 30-jährigen Krieg als Arme-Leute-Essen, wurde er einer Überlieferung zufolge sogar dem russischen Zaren serviert, welcher schon damals absolut begeistert war.“ Das deftige und zugleich gesunde Gericht hat in allen denkbaren Variationen eine lange Historie in der Region und erfreut sich großer Beliebtheit. Neumann betont, dass ein Urlaub in der Prignitz nicht nur landschaftlich sondern auch kulinarisch lohnenswert ist.

Der Knieperkohl wird vor den Augen der Messebesucher täglich frisch zubereitet. So bereitete das Team des Burgkellers „Taverna Obscura“ von der legendären Plattenburg am Brandenburg-Tag die verschieden sauer eingelegten Kohlsorten zu und servierte sie mit Kohlwurst und würzigem Senf. Zusätzlich konnten sich die Gäste am Stand selbst von der Qualität der Plattenburger Biere überzeugen und sich über die Region informieren. Wer sich wie der Ministerpräsident Brandenburgs vom Knieperkohl begeistern lässt, kann die kulinarische Spezialität im Einmachglas mit nach Hause nehmen. Oder noch vor Ostern, dem Ende der Knieperkohl-Saison, in die Prignitz reisen und an den zahlreichen Veranstaltungen rund um das Kohlgericht teilnehmen.

Noch bis Ende der Woche können Interessierte täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr in der Brandenburg-Halle (Halle 21a) am Messestand des Tourismusverbandes Prignitz e.V. (Stand 157) regionale Köstlichkeiten genießen. Auch das Restaurant „Alte Ölmühle Wittenberge“ ist in der Halle mit einem kompletten Pop-up-Restaurant vertreten. Hier wird unter anderem eigengebrautes Bier und Biergulasch vom Landschwein angeboten. Am Freitag und Samstag des letzten Messewochenendes lockt die Internationale Grüne Woche mit verlängerten Öffnungszeiten bis 20 Uhr. Unter der Schirmherrschaft des Tourismusverbandes kochen täglich die Restaurantteams verschiedener Häuser für die Besucher. Im Tourismusverband Prignitz e.V. schließen sich alle am Fremdenverkehr Beteiligten zusammen, um so eine Plattform zum Netzwerken, aber auch eine erste Anlaufstelle für Urlaubsinteressierte zu sein.
Weitere Infos: www.dieprignitz.de

Bei Presserückfragen: Uwe Neumann (Tourismusverband Prignitz), Telefon 0160  90989457, oder Stephan Trutschler (MEDIENKONTOR), Telefon 0177 3160515

Quelle: Pressemitteilung vom 18.01.2016.