Ulrike Scharf: „Wo die Dorfwirtschaft stirbt, stirbt der Ort!“
Ulrike Scharf: „Wo die Dorfwirtschaft stirbt, stirbt der Ort!“

CSU-Fraktion macht sich für Dorfwirtschaften stark

(hoga-presse) „Das Wirtshaus mit seiner Tradition und gesellschaftlichen Bedeutung ist aus Bayern nicht wegzudenken. Es ist ein fester Bestandteil unserer gelebten bayerischen Kultur und prägt die Identität und das Zusammenleben in unseren Gemeinden. Deshalb fordert der Wirtschaftsausschuss auf  Initiative der CSU-Fraktion die Staatsregierung auf, zu überprüfen, wie dem ‚Wirtshaussterben‘ effektiv entgegengewirkt werden kann“, erklärt Ulrike Scharf, Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Medien, Infrastruktur, Bau und Verkehr, Energie und Technologie im Bayerischen Landtag.

„Gastwirte können mit neuen Konzepten und kreativen Ideen selbst einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt unserer Wirtshäuser leisten „, so Scharf, die selbst mittelständische Unternehmerin ist. Bestärkt sehen sich die CSU-Abgeordneten durch den Betriebsvergleich des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr und die Studie „Genuss mit Geschichte? Die Wirtshauskultur in Bayern im Wandel“ und den darin aufgezeigten best-practice-Beispielen.

Anhand dieser Erfahrungen zeige sich, dass es auch eine unternehmerische Aufgabe des jeweiligen Wirtes sei, für den Fortbestand des eigenen Betriebes zu sorgen. „Gleichzeitig müssen wir von politischer Seite aber weiterhin die richtigen Rahmenbedingungen sicherstellen“, ergänzt Klaus Stöttner, tourismuspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion.

Der von der CSU initiierte Antrag ziele daher auch darauf ab, die Bürokratie für Dorfwirtschaften spürbar abzubauen. „Damit Dorfwirtschaften erhalten bleiben und sich deren Betrieb für Besitzer oder Pächter wieder lohnt, müssen die Vorschriften und der bürokratische Aufwand spürbar reduziert werden“, so Stöttner weiter.

Die Ergebnisse der Studie müssten auch dahingehend geprüft werden, ob einzelne Maßnahmen zur Unterstützung der Dorfwirtschaften im Rahmen der Städtebauförderung oder Dorferneuerung umgesetzt werden können.

Franz Stangl
Pressesprecher
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