(hoga-presse) Pieter Jan Hermann Fredrik Kat, besser bekannt als Wam Kat, rettet am kommenden Samstag in Dresden Gemüse. An dem Aktionstag „Zu gut für die Tonne! Dresden rettet Gemüse!“ von Slow Food Deutschland und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zaubert Wam Kat mit Bürgerinnen und Bürgern in Dresden, die spontan Lust zum Mitmachen haben, ein leckeres Mahl mit Gemüse der Region. Wam Kat wird jedoch nicht nur den Kochlöffel schwingen, sondern auch mit anderen Experten im Rahmen der Tischgespräche über die optimale Lagerung, Konservierung und Verarbeitung von Gemüse Auskunft geben. Der Aktionstag ist Teil der Kampagne „Zu gut für die Tonne!“ des BMELV und findet von 10 Uhr bis 16 Uhr auf der Prager Straße statt. Alle sind eingeladen zum Schnippeln, Probieren und Dabeisein.
 
Begleitet wird der Aktionstag von einem bunten Programm. „Ziel ist es, den Menschen einen bewussten, verantwortungsvollen Umgang mit dem kostbaren Gut Lebensmittel zu vermitteln. Jährlich werden allein in Deutschland elf Millionen Tonnen Nahrungsmittel entsorgt, fast sieben Millionen Tonnen davon in Privathaushalten. Zwei Drittel davon wären vermeidbar. Bei einem verantwortungsvollen Einkauf der Lebensmittel fängt alles an. Leider gelangt viel Gemüse aufgrund von ‚Schönheitsmängeln‘ weder in die Supermarktregale noch in die Einkaufskörbe. Nachvollziehbar ist dies jedoch nicht, da Kartoffeln und Co., auch wenn sie nicht optimal geformt sind, trotzdem qualitativ und geschmacklich einwandfrei sind“, erklärt Anke Klitzing, Pressesprecherin des Slow Food Deutschland e.V.
 
Wam Kat wurde in den Niederlanden geboren und lebt seit 1995 in Deutschland. Er war Mitgründer der niederländischen rollenden vegetarischen Küche, mit der er seit Anfang der 80er Jahre Großaktionen und Demonstrationen als mobiler Koch begleitete.  1995 zog es ihn dann nach Bad Belzig, wo er das Info-Café „Der Winkel“ eröffnete. 2008 veröffentlichte er das Kochbuch „24 Rezepte zur kulinarischen Weltverbesserung“.
 
Über die Aktion: Die Initiative des BMELV „Zu gut für die Tonne!“ wurde im März 2012 gestartet. Akteure aus Industrie, Handel, Gastronomie und Landwirtschaft sowie Verbraucherverbänden, Vertreter von Kirchen und NGOs und viele mehr sind mittlerweile Partner geworden im Kampf gegen die Verschwendung von Lebensmitteln. Auf der Webseite der Initiative (www.zugutfuerdietonne.de) und auf der App finden Verbraucherinnen und Verbraucher neben zahlreichen Rezepten für „Beste Reste“ viele wertvolle Informationen zum Umgang mit Lebensmitteln, sowie hilfreiche Tipps, was jede und jeder gegen Lebensmittelverschwendung tun kann.
 
Über Slow Food: Slow Food ist eine weltweite Bewegung, die sich dafür einsetzt, dass jeder Mensch Zugang zu Nahrung hat, die sein Wohlergehen sowie das der Produzenten und der Umwelt erhält. Slow Food tritt für die biologische Vielfalt ein, fördert eine nachhaltige, umweltfreundliche Lebensmittelproduktion, betreibt Geschmacksbildung und bringt Erzeuger von handwerklich hergestellten Lebensmitteln mit Ko-Produzenten (Verbrauchern) zusammen. In Deutschland hat Slow Food 13.000 Mitglieder und 83 lokale Gruppen. Seit 20 Jahren engagiert sich Slow Food Deutschland für die Wertschätzung und gegen die Verschwendung von Lebensmitteln. Seit 2011 veranstaltet Slow Food Deutschland öffentliche Aktionen mit vielen tausend Teilnehmenden gegen Lebensmittelverschwendung.

Weitere Infos: www.zugutfuerdietonne.de und www.slowfood.de
 
Pressekontakt für „Dresden rettet Gemüse!“:
Peter Dyroff, MEDIENKONTOR Dresden GmbH, Mail: dyroff@medienkontor.net
Pressekontakt für Slow Food Deutschland e.V.:
Anke Klitzing, Slow Food Deutschland e.V., Mail: a.klitzing@slowfood.de,
Telefon: 030 200047513