(hoga-presse) 200 Jahre Fahrrad. Brandenburg ist Pulsgeber im Radtourismus. Vor 200 Jahren wurde das Fahrrad in Mannheim erfunden. Heute boomt der Fahrradtourismus deutschlandweit. Brandenburg ist hier ganz vorne mit dabei: Ein Viertel aller Urlaubsgäste und elf Prozent Tagesausflügler erkunden Deutschlands wasserreichstes Bundesland mit dem Rad. Am 12. Juni 1817 fuhr Karl Drais erstmals auf einer Laufmaschine durch Mannheim. Die sogenannte Draisine gilt heute als die Urform des Fahrrads. Doch obwohl in Süddeutschland erfunden, ist gerade Brandenburg ganz vorne in Sachen Radtourismus. Über 10.000 Kilometer meist asphaltierte Radrouten, darunter 28 Radfernwege und mehr als 20 regionale Routen durchziehen die Mark.

Nirgends in Deutschland ist der Anteil der Radurlauber so hoch wie in Brandenburg
Der Radverkehr in Brandenburg boomt – sowohl im Alltags- als auch im touristischen Bereich. „Auf den Radrouten und Radfernwegen werden mit rund 850 Millionen Euro 26 Prozent des gesamttouristischen Umsatzes des Landes erwirtschaftet. Nirgends in Deutschland ist der Anteil der Radtagesausflügler und Radurlauber so hoch wie in Brandenburg. Jeder vierte der jährlich rund 13 Millionen Übernachtungsgäste nutzt während seines Urlaubs in Brandenburg das Rad – der Bundesdurchschnitt liegt bei nur zwölf Prozent. Brandenburg ist also ein echter Pulsgeber im Radtourismus!“, berichtet Britta Stark, Vorsitzende des Landestourismusverbandes Brandenburg e. V. (LTV).

Die touristischen Betriebe haben ihre Angebote auf die Radfahrer abgestimmt und lassen sich als Bett&Bike-Betriebe zertifizieren. „Aktuell sind 487 Hotels, Pensionen, Jugendherbergen, Naturfreundehäuser und Campingplätze in Brandenburg als Bett&Bike-Betriebe zertifiziert. Das ist eine tolle Zahl, aber hier würden wir uns wünschen, dass noch mehr Touristikanbieter das enorm hohe Potential der Radfahrer erkennen und mit speziellen Angeboten auf die Bedürfnisse dieser großen Zielgruppe eingehen. Im Landtag haben wir selbst ein Dienstfahrrad, was ich sehr gern nutze“, so Britta Stark, LTV-Vorsitzende und Präsidentin des brandenburgischen Landtages sowie selbst passionierte Radfahrerin.

Mit einer Streckenlänge von 1.111 Kilometern ist die „Tour Brandenburg“ der längste Radfernweg Deutschlands. „Die Tour führt rund um Berlin durch das ganze Land Brandenburg und ermöglicht es, die 31 Städte mit historischen Stadtkernen, elf Naturparks, drei Biosphärenreservaten und einem Nationalpark zu erleben. Sie macht Natur und Kultur wie sonst nirgends in Deutschland erlebbar“, verrät Stark.

Über den LTV Brandenburg: Der Landestourismusverband Brandenburg (LTV), mit Sitz in Potsdam ist ein Zusammenschluss aus touristischen Regional- und Fachverbänden und agiert als Interessenvertretung, Lobbyorganisation, “Sprachrohr”, Informationspool sowie Dialog-Plattform für den Tourismus in Brandenburg. In enger Zusammenarbeit mit der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH (TMB) und den regionalen Tourismusorganisationen, deren Dachverband er zugleich ist, fördert der LTV mit allen in der Branche Tätigen die weitere Expansion des Tourismus in Brandenburg. Er unterstützt die Entwicklung touristischer Produkte in landesweiten Netzwerken und hilft bei der Entwicklung und Realisierung von Tourismus-Projekten. Der Verband berät die Ressorts der Landesregierung, Behörden, Verbände und andere Organisationen bei allen den Tourismus betreffenden Maßnahmen und Entscheidungen und fördert den Erfahrungsaustausch in touristischen Angelegenheiten. Der LTV fördert die Verständigung und Zusammenarbeit im internationalen Tourismus und bekennt sich zu den Grundsätzen einer umweltverträglichen Tourismusentwicklung.

Weitere Infos: www.ltv-brandenburg.de

Quelle: Pressemitteilung Medienkontor vom 07.06.2017.