(hoga-presse) Welt-Ei-Tag. Sieben Fakten, mit denen Sie garantiert zum „Eggsperten“ werden. Kann ich Eier einfrieren? Wieso sind manche Eier braun, manche weiß? Und was macht eigentlich ein Hühner-Sexer? Die Bio-Ei-Marke haehnlein verrät sieben Fakten, mit denen Sie garantiert zum „Eggsperten“ werden – nicht nur zum Welt-Ei-Tag am 13. Oktober!

1. Die Farbe
Haben Sie sich schon mal gefragt, warum es braune und weiße Eier gibt? Die Farbe der Eier ist genetisch bestimmt. Jede Hühnerrasse legt die Eier in einer bestimmten Farbe. An den Ohren, genauer gesagt den Ohrscheiben einer Hühnerrasse kann man erkennen, welche Farbe die Eierschale haben wird. Die Ohrscheiben sind Lappen, die direkt hinter den Augen liegen. Hennen mit weißen Ohrscheiben legen weiße Eier, solche mit roten Ohrscheiben braune.

2. Lange lecker
28 Tage, nachdem das Ei gelegt wurde, können Sie bedenkenlos zugreifen. Frisch bleiben Eier, wenn sie getrennt von anderen Lebensmitteln aufbewahrt werden. Durch die luftdurchlässige Schale nehmen sie sonst Kühlschrankgeschmäcke an. Damit der Dotter in der Mitte bleibt und die Luftkammer somit oben, sollen Eier mit dem spitzen Ende nach unten liegen. Andersherum steigt die Luftblase nach oben, die Eierhaut löst sich ab und es bilden sich Keime.

3. Frischetest
Sie befolgen die Frischhalte-Tipps und sind dennoch unsicher, ob das Ei noch genießbar ist? Es gibt einen Trick: Mit einem Glas kaltem Wasser spüren Sie faule Eier auf. Legen sie es hinein und warten kurz. Liegt das Ei am Boden, ist es frisch. Schwimmt es mittig vor sich her, ist es noch in Ordnung. Sobald es an der Oberfläche liegt: Das Ei muss bei mindestens 60 Grad durcherhitzt werden.

4. Gefrorene Eier
Der Sonntagsbrunch ist ausgefallen, der Kühlschrank voller Eier? Kein Problem! Roh und ohne Schale können Sie Eier einfrieren. Dafür einfach das Eiweiß mit dem Eigelb verquirlen. Kleiner Tipp: Merken Sie sich, wie viele Eier Sie zusammen einfrieren, sonst wird es später bei strengen Rezeptvorgaben schwierig.

5. Grünes Eigelb
Wer kennt es nicht: Genüsslich das Ei geköpft und dann … Igitt! Ein grüner Rand am Eigelb! Nicht appetitlich, aber unbedenklich, denn: Nach längerer Kochzeit reagiert das Eisen des Eigelbs auf den Schwefel des Eiweißes. Heraus kommt ein grüner oder bläulicher Rand. Das sogenannte Eisensulfid ist weder giftig noch ein Zeichen von Verderb.

6. Piken oder Abschrecken?
Damit das Ei beim Kochen nicht platzt, hilft ein Pik in die Eierschale. Das sagt zumindest der Mythos. Ist aber Quatsch! Stattdessen einfach Salz oder Essig mit ins Wasser geben, dadurch gerinnt das Eiweiß an der geplatzten Stelle, ein Bruch wird sofort geschlossen. Auch das allgemein bekannte Abschrecken des Eis sollte man sich sparen. Durch das Wasser kommen nämlich Bakterien ins Ei. Dadurch wird dessen Haltbarkeit vermindert.

7. Hühner-Sexer
Experten, die Küken auf ihr Geschlecht überprüfen, heißen Hühner-Sexer. Hühner-Sexer werden in der Landwirtschaft eingesetzt, um Männlein von Weiblein zu trennen. Männliche
Küken aus den Legerassen werden nämlich in der Regel getötet, weil sie wirtschaftlich unrentabel sind. Anders bei Konzepten wie haehnlein: Hier werden die männlichen Tiere aufgezogen. Die Aufzucht wird über einen Aufpreis der Eier finanziert.

Über haehnlein
Unter der Marke haehnlein vertreibt die Erzeugergemeinschaft Fürstenhof aus Finkenthal (Mecklenburg-Vorpommern) seit 2012 deutschlandweit Eier und Geflügelfleisch aus kontrolliert biologischem Anbau. Mit einem Aufpreis bei den Eiern finanziert haehnlein die Aufzucht der männlichen Legetiere, die sonst in der Regel direkt nach dem Schlupf getötet werden. haehnlein-Produkte tragen das KAT- und das EU-Bio-Siegel. haehnlein-Eier gibt es bei real,-, Edeka, Rewe, Alnatura, tegut und denn’s Biomarkt, tiefgekühltes haehnlein-Fleisch bisher bei Globus, tegut und denn‘s biomarkt.

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Quelle: Pressemitteilung vom stein. agentur für public relations gmbh vom 09.10.2017.
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