(hoga-presse) Nachhaltiges Wirtschaften wird auf der Münchner Wiesn groß geschrieben: Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil, Umweltminister Dr. Marcel Huber und Angela Inselkammer, Vizepräsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern, haben heute im Hacker-Festzelt auf dem Münchner Oktoberfest das ‚Bayerische Umweltsiegel für das Gastgewerbe’ an 22 Münchner Wiesnwirte verliehen. „Das Münchner Oktoberfest steht nicht nur für Tradition und Tourismus. Die Wiesnwirte übernehmen auch Verantwortung beim Umweltschutz. Sie sind Botschafter für nachhaltiges Wirtschaften“, betonen Huber und Zeil heute in München.

Wirtschaftsminister Zeil hebt die Bedeutung der Umweltleistungen für den Tourismus in Bayern hervor: „Das Münchner Oktoberfest ist ein Flaggschiff des Bayerntourismus. Es gilt auf der ganzen Welt als Vorbild für umweltschonend organisierte Großveranstaltungen. Das Engagement der Wiesnwirte hat deshalb Signalwirkung für den gesamten Tourismus im Freistaat. Es zeigt, dass im bayerischen Tourismus der Umweltschutz aktiv gelebt wird.“

Umweltminister Dr. Huber betont: „Das Umweltsiegel ist ein Markenzeichen für besonderes Umweltengagement und für praktizierten Umweltschutz im betrieblichen Ablauf. Die Münchner Wiesnwirte waren 2002 die ersten Festzeltbetreiber beim Umweltsiegel und dokumentieren seitdem regelmäßig ihren besonderen Einsatz für den Umweltschutz.“

„Das bayerische Umweltsiegel bringt umweltorientierten Hotel- und Gastronomiebetrieben dreifachen Gewinn: Unsere Mitarbeiter lernen verantwortungsvoll und bewusst zu wirtschaften, das Unternehmen spart Energie- und Entsorgungskosten und unsere Gäste fühlen sich in einer modernen und nachhaltigen Betriebsführung wohl“, erklärt DEHOGA Bayern Vizepräsidentin Inselkammer.

Unter dem Dach des Umweltpaktes Bayern werden umweltfreundliche Hotels und Gaststätten sowie Festzelte ausgezeichnet. Grundlage für die Vergabe des Umweltsiegels ist ein anspruchsvoller Prüfbogen mit mehr als 30 Kriterien aus allen umweltrelevanten Bereichen wie Energie, Wasser und Abfall. Zusätzlich führen unabhängige Prüfer eine Vor-Ort-Begehung bei laufendem Festzeltbetrieb durch. Angefangen bei den eingesetzten Baumaterialien und der konsequenten Verwendung von regionalen Produkten bis hin zur energieeffizienten Festzelttechnik sind viele Umweltleistungen für den Gast nicht sichtbar. Sie zahlen sich für Umwelt und Wirt jedoch in barer Münze aus.

Folgende große Festzeltbetriebe dürfen die Auszeichnung in Gold für die Zeit des Münchner Oktoberfestes 2013 tragen:
– Armbrustschützenzelt
– Augustiner Festhalle Manfred und Thomas Vollmer OHG
– Fischer-Vroni
– Hacker-Festzelt
– Festzelt Hippodrom
– Hofbräu-Festzelt
– Käfer´s Wies´n-Schänke
– Kuffler’s Weinzelt
– Löwenbräu Festhalle
– Ochsenbraterei
– Festhalle Pschorr Bräurosl
– Festhalle Schottenhamel oHG
– Schützen-Festzelt- Festzelt Tradition
– Winzerer Fähndl Pongratz GmbH

Folgende kleine Festzeltbetriebe dürfen die Auszeichnung in Gold für die Zeit des Münchner Oktoberfestes 2013 tragen:
– Bodo’s Cafezelt
– Cafe Kaiserschmarrn
– Glöckle Wirt
– Poschner’s Hühner- und Entenbraterei
– Wiesn Guglhupf Café-Dreh-Bar
– Münchner Knödelei
– Festzelt „Zum Stiftl“

Das ‚Bayerische Umweltsiegel für das Gastgewerbe‘ ist die einzige staatliche Umweltauszeichnung für das Gastgewerbe in Deutschland. Es wird bereits seit 1997 vom Bayerischen Umweltministerium sowie vom Bayerischen Wirtschaftsministerium an besonders umweltbewusst wirtschaftende Gastgewerbebetriebe verliehen. Seit 2002 gibt es eine eigene Zertifizierung für Festzeltbetriebe, die deren Besonderheiten berücksichtigt. Ziel des Umweltsiegels ist es, auf Basis von Eigenverantwortung und Freiwilligkeit das Engagement der Unternehmen im Bereich Umweltschutz zu stärken und weiter auszubauen. Seit Bestehen des Umweltsiegels sind rund 400 Betriebe in Bayern ausgezeichnet worden. Eine Übersicht aller Betriebe gibt es im Internet unter www.umweltsiegel.bayern.de. Partner des Umweltsiegels sind der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e.V., der Bayerische Industrie- und Handelskammertag und die BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH.

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