(hoga-presse) Catering-Unternehmen Compass Group weltweit ohne Käfigeier. Die Compass Group ist das größte Catering-Unternehmen der Welt und in mehr als 50 Ländern aktiv. Heute hat sie angekündigt, bis spätestens 2025 weltweit keine Käfigeier mehr zu nutzen. Dieser Entscheidung waren Gespräche mit der Open Wing Alliance vorausgegangen, zu der auch die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt gehört. »Nach Sodexo hat auch die Compass Group die Zeichen der Zeit erkannt. Wir begrüßen es sehr, dass sich jetzt schon zwei der drei größten internationalen Caterer gegen Käfigeier aussprechen«, kommentiert Mahi Klosterhalfen, Geschäftsführer der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt.

Wie die Compass Group heute mitteilt, wird das Unternehmen ab 2025 weltweit ausschließlich auf Eier aus alternativen Haltungsformen zurückgreifen. Dies betrifft sowohl rohe und gekochte Schaleneier als auch Flüssigeiprodukte und Eipulver. In Deutschland hat Compass die Umstellung bereits im Februar 2016 vollzogen.

Die Ankündigung der Compass Group folgt nur wenige Wochen nach ähnlichen Erklärungen von Sodexo und ALDI Nord. Mahi Klosterhalfen, Geschäftsführer der Albert Schweitzer Stiftung, kommentiert: »Dass sich innerhalb weniger Wochen drei Unternehmen dieser Größe gegen die Verwendung von Käfigeiern entscheiden, sendet ein wichtiges Signal an die gesamte Lebensmittelbranche. Die qualvolle Käfighaltung ist eindeutig nicht mehr tragbar – und zwar weltweit.«

Klosterhalfen gibt jedoch zu bedenken: »Auch die alternativen Haltungsformen haben aus Tierschutzsicht Mängel. Zumindest können die Hennen dort aber mehrere ihrer Grundbedürfnisse ausleben – in der Käfighaltung bleibt ihnen das praktisch vollständig verwehrt.«

Zu den Kunden der Compass Group gehören beispielsweise Bosch, Sony, Microsoft und Continental. Die Erklärung des Unternehmens finden Sie auf http://bit.ly/2cHdJdG. Ausführliche Informationen zur Legehennenhaltung stellt die Albert Schweitzer Stiftung auf https://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung/legehennen bereit.

Albert Schweitzers Ethik der »Ehrfurcht vor dem Leben« schloss Tiere mit ein. Schweitzer engagierte sich daher stets für den Tierschutz und lebte vegetarisch. In seinem Gedenken setzt sich die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt seit dem Jahr 2000 gegen die Massentierhaltung und für die Verbreitung der veganen Lebensweise ein. Mehr erfahren Sie auf http://albert-schweitzer-stiftung.de/ sowie über @SchweitzerTiere auf Twitter.

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Quelle: Pressemitteilung Albert-Schweitzer-Stiftung vom 15.09.2016.