(hoga-presse) Die Prignitzer Deiche laden wieder zum Radfahren ein. Tolles Radwegenetz mit einzigartigem Ausschilderungssystem ist wieder picobello. Die Deiche in der Prignitz sind nun wieder freigegeben. Damit ist der fast 90 Kilometer lange Prignitzer Teil des Elberadwegs wieder ohne Einschränkungen befahrbar. Die Radler erwartet ein eindrucksvoller Blick auf die immer noch gut gefüllte Elbe und vor allem auf die vielen Vögel, die auf den feuchten Wiesen besonders viel Nahrung finden. Die romantisch am Deich gelegenen Gaststätten, Hotels und Pensionen laden zur Rast ein, wobei ein Blick vom Kaffeetisch auf die Landschaft gerade jetzt einmalige Naturbeobachtungen ermöglicht. Dank einer speziellen Spendenaktion können Radtouristen jetzt sogar den Hochwasseropfern helfen.

Radfahrer können jetzt wieder wie vor dem Hochwasser auf dem fantastisch ausgebauten Radwegenetz die naturbelassene Flusslandschaft des UNESCO-Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-Brandenburg und die Weite der Landschaft in der Prignitz mit romantischen Orten und Storchennestern genießen. „Touristen sind in der Prignitz willkommen. Wer hier seinen Urlaub verbringt, kann mit der Aktion ,Prignitzer Kilometerstrampeln’ sogar Hochwasseropfern helfen“, berichtet Uwe Neumann, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz. Bei dieser Aktion radeln Gäste in der Region und erhalten bei ihrer Übernachtung für die geradelten Kilometer einen Stempel pro Tour und Person. Kinderleicht lassen sich die Spendenkilometer mit dem System des Knotenpunktradelns „erstrampeln“. Es ist einzigartig in der Prignitz und wurde deshalb sogar mit dem Tourismuspreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Hierbei handelt es sich um ein Nummernsystem, bei dem den Kreuzungen mindestens dreier Radwege jeweils ein Knotenpunkt mit einer Nummer zugeordnet ist. Diese Nummern sind oben auf den Wegweisern deutlich sichtbar angebracht.

Den Kilometer-Nachweis senden die Teilnehmer an den Tourismusverband Prignitz. Pro geradeltem Kilometer werden zwei Cent an Flutopfer gespendet, wobei der Tourismusverband und der Übernachtungsanbieter je einen Cent bezahlen. „Die Teilnahme an der Aktion ist zudem mit einem Gewinnspiel verbunden, bei dem der Gast einen weiteren Prignitz-Urlaub gewinnen kann“, verrät Neumann. Der Kilometer-Nachweis ist in den Touristeninformationen, im Internet unter www.dieprignitz.de sowie bei den beteiligten Übernachtungsanbietern erhältlich. Zudem steht das Dokument im Internet zum Download bereit, ebenso wie die Liste der bereits jetzt beteiligten Anbieter, die dann ständig aktualisiert wird. Am Ende der Aktion zum 31. Oktober 2013 können so zwei Cent pro Prignitzer Radel-Kilometer auf die Spendenkonten eingezahlt werden. „Wir freuen uns natürlich noch auf weitere touristische Anbieter, die sich an der Kilometerstrampeln-Aktion beteiligen“, so Uwe Neumann.

Weitere Informationen: www.dieprignitz.de

Presseanfragen: Uwe Neumann (Tourismusverband Prignitz), Tel. 0160/ 90989457; Franziska Märtig (MEDIENKONTOR, Pressearbeit), Tel. 0174 / 96 19 740