(hoga-presse) Mehr als 3000 Seen und Kilometer lange Wasserstraßen sind eine große Attraktion für Touristen. Jedes Jahr kommen Millionen Gäste nach Brandenburg, um sich hier zu erholen und das Land zu erkunden. 6500 km Wasserwege stehen Paddlern und Kanuten zur Verfügung, Motorbootfahrer dürfen auf 1500 km die Gewässer befahren. Allen stehen zahlreiche Liegeplätze zur Verfügung. Mitten in der weitläufigen Seenlandschaft, die die Stadt Brandenburg an der Havel umgibt, findet sich die Marina „Schoners Wehr“ – eine Rundum-Servicestation für Wassertouristen. Gefördert wird sie aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Im Rahmen der Kampagne „AUCH GANZ SCHÖN“, die über die EU-Förderung in Brandenburg informiert, wurde das Projekt durch die Landesregierung als besonderes Beispiel ausgewählt.

Neben der Versorgung mit Trinkwasser, Treibstoff, Strom und einem Service für kleinere Reparaturen, bietet die Marina auch Sanitäreinrichtungen. Ein Lebensmittelgeschäft ist nicht weit entfernt. Außerdem gibt es ein Restaurant und Gästeliegeplätze, um in aller Ruhe Halt zu machen und bei Bedarf über Nacht zu bleiben. Diese vielfältigen Angebote machen „Schoners Wehr“ zur zentralen Anlaufstelle für Naturliebhaber, zu einem Ort, wo sich Menschen begegnen und austauschen. Betrieben wird  der Bootshafen vom Ehepaar Mischker, das seit jeher im Land verwurzelt ist. 2004 begannen sie mit dem Bau der ersten Anlegestellen.

Katrin Mischker: „Hier gab es keinen Wasseranschluss, keinen Stromanschluss. Alles musste von der Straße herunter gelegt werden. Solche Anschlüsse sind immer sehr teuer. Und das für zwanzig Stege!“

Mario Mischker: „Wir haben das durchgerechnet und gemerkt: Das können wir wirtschaftlich nicht stemmen. Also lag das Ganze erst mal ein bisschen. Nach einer Weile dachten wir: Vielleicht gibt es irgendwo eine Förderung. Dann könnte es klappen, wenn es eine Anschubfinanzierung gäbe. Mit der EFRE-Förderung haben wir es dann gewagt.“

Infos im Netz: www.schoners-wehr.de

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