(hoga-presse) Um der Forderung nach einer deutlichen Erhöhung der Löhne und Gehälter für die rund 5.000 Beschäftigten in der deutschen Zuckerindustrie Nachdruck zu verleihen, hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) vor der nächsten Verhandlung am 16. Mai 2014 in Köln zu Warnstreiks aufgerufen.

„Die Änderung der Zuckermarktordnung wirft ihre Schatten voraus. Die Beschäftigten dürfen aber nicht von der allgemeinen Einkommensentwicklung abgekoppelt werden. Die Forderung der NGG nach einer Tariferhöhung von 5,5 Prozent ist nach wie vor realistisch“, hat der stellvertretende NGG-Vorsitzende Claus-Harald Güster erklärt. „Getragen von einem hohen Organisationsgrad werden wir ein Zeichen setzen. Die Arbeitgeber haben am 16. Mai die Chance, einen weiteren Konflikt abzuwenden.“

Die Laufzeit des Tarifvertrages soll zwölf Monate betragen. Darüber hinaus soll die Altersfreizeit, die im Manteltarifvertrag seit vielen Jahren für die alten Bundesländer geregelt ist, nach mehr als zwei Jahrzehnten Wiedervereinigung auch in den ostdeutschen Bundesländern angewendet werden.

In der deutschen Zuckerindustrie arbeiten die Konzerne Südzucker, Nordzucker, Pfeifer & Langen und das in holländischem Besitz befindliche Werk der Suiker Unie.

Dr. Karin Vladimirov
Pressesprecherin
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
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