Kühlvitrinen erfüllen in der Gastronomie wichtige Aufgaben. Sie halten Speisen und Getränke frisch und sorgen für eine angenehme Verzehrtemperatur. Überdies sind sie ein Blickfang, mit dem Sie Ihr Angebot verführerisch in Szene setzen. Worin aber unterscheiden sie sich und worauf ist bei der Wahl zu achten?

Kühlvitrinen dienen zur Attraktivitätssteigerung und zum Schutz ihres Inhalts

Da sich Kühlvitrinen in der Regel im Kunden- beziehungsweise Gästebereich befinden, stehen neben funktionalen Faktoren optische Merkmale besonders im Mittelpunkt. Schließlich sollen sie ihren Inhalt mit einem Hauch von Unwiderstehlichkeit versehen und den Kaufanreiz verstärken. Aber auch rechtliche Gründe sprechen für Kühlvitrinen. Dabei geht es nicht nur um eine eventuell vorgeschriebene gekühlte Lagerung. Unverpackte Lebensmittel müssen vor Berührungen sowie anderen Beeinträchtigungen von außen geschützt angeboten werden. Torten, Sandwiches und ähnliches gehören daher hinter Glas.

Verschiedene Arten von Kühlvitrinen

Besonders attraktiv präsentieren Sie Kuchen, Pralines oder appetitlich angerichtete Snacks in einer hochkant aufgestellten Kühlvitrine. Jede Ebene bietet nur vergleichsweise wenig Platz und eröffnet so die Möglichkeit, die einzelnen Angebote eindrucksvoll hervorzuheben. Oft sind diese hohen Kühlvitrinen von allen vier Seiten verglast, sodass sie sogar frei im Raum aufgestellt werden können. Überdies finden hier Getränke Platz.

Ein alternatives Kühlvitrinen-Format zeichnet sich durch Längenmaße aus, welche die Höhenmaße übersteigen. Zur Kundenseite oben häufig abgerundet, erinnern Sie an eine verglaste Theke oder ein Büffet. Viele von ihnen gewähren nicht nur von hinten Zugang zum Befüllen, sondern auch von vorne zum Entnehmen. Außer zu Präsentationszwecken können Sie diese Kühlvitrinen also im Selbstbedienungsbereich einsetzen.

Die Verwendungsmöglichkeiten von querformatigen Kühltheken sind universell. Sie bieten Raum für Konditorwaren, vorbereitete Desserts, Canapés und belegte Brötchen sowie anderes Backwerk, können aber auch Getränke aufnehmen. Einige Modelle lassen sich zudem mit Gastronormbehältern ausstatten, die Sie beispielsweise mit Salaten befüllen können.

Beide Kühlvitrinen-Varianten gibt es in mobilen Versionen auf Rollen sowie zum fest aufstellen. Ferner sind neben den Standgeräten Tischmodelle erhältlich, die Sie unter anderem auf einer Theke platzieren können. Die Fassungsvermögen bewegen sich von etwa 50 l bis zu über 400 l. Außer Glas sind Kunststoff und Edelstahl die am häufigsten verwendeten Materialien für das Gehäuse. Die dominierenden Farbtöne sind Schwarz, Weiß sowie Stahlfarben. Inzwischen gibt es aber auch poppige Varianten in Grün, Blau oder Rot. Sie passen selbst in ein sehr farbenfrohes Umfeld.

Vor- und Nachteile der jeweiligen Kühltechnik

Ein Augenmerk sollten Sie überdies auf das Innenleben der Kühlvitrinen richten. Im Wesentlichen teilt sich das Angebot zwischen Modellen, die mit einer stillen beziehungsweise statischen Kühlung ausgestattet sind, und solchen mit einer Umluftkühlung. In der Praxis unterscheiden sie sich dadurch, dass die statischen Kühlvitrinen zwar leiser und besser für Frischwaren geeignet sind, aber in ihrem Inneren unterschiedliche Kältezonen aufweisen. Die Umluftgeräte dagegen kühlen gleichmäßig und erreichen auch schneller die gewünschte Temperatur. Dafür fallen sie durch ein Lüftergeräusch auf und frische Waren können in ihnen leichter austrocknen.

Kühlmittel und Umweltbilanz

Ein weiteres Kriterium bei der Wahl einer Kühlvitrine bezieht sich auf das verwendete Kühlmittel. Häufig handelt es sich dabei um R134a (Tetrafluorethan). R134a fällt leider durch eine weniger günstige Umweltbilanz auf. Sein Treibhauspotential liegt um etwa das 1.500-fache über dem von CO2. Als Alternative bietet sich das umweltschonendere R600a (Isobutan) an.

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