(hoga-presse) So war die ITB 2016. Rad und Reformation: Natur- und Kulturthemen in Thüringen hoch im Kurs. Rekordjahr mit Rekordzahlen: Mit dem höchsten Besucherergebnis seit ihrer Gründung endete am vergangenen Sonntag die Internationale Tourismusbörse (ITB) in Berlin. Rund 180.000 Menschen strömten durch insgesamt 26 Hallen, entlang der Stände von 10.000 Austellern aus 187 Ländern. Mittendrin präsentierte die Thüringer Tourismus GmbH (TTG) das Reiseland Thüringen auf 614 Quadratmetern – mit 20 regionalen Partnern, 800 Bildern aus der „Lutherstube“ und vielfältigen Angeboten, um Thüringen zu entdecken.

Bereits zum 19. Mal war die TTG mit der Präsentation des Reiselandes Thüringen auf der ITB vertreten – und auch in diesem Jahr waren es die Thüringen-Klassiker, die verstärkt nachgefragt wurden. „Die Menschen wollen jetzt raus in die Natur“, resümiert die Geschäftsführerin der Thüringer Tourismus GmbH Bärbel Grönegres die Publikumsnachfragen auf der ITB. Wandern, Radfahren und Wellness: Outdoor-Themen standen hoch im Kurs auf der Messe. Thüringen nutzt diesen Trend insbesondere mit den Angeboten rund um die acht Nationalen Naturlandschaften und die Lutherdekade. „Über mehr als 1.000 Kilometer führt der Lutherweg allein durch Thüringen – eine historisch-spannende Strecke, eingebettet in wunderschöne Landschaften, die noch heute nachgewandert werden kann. Das war eine unserer Kernbotschaften auf der diesjährigen ITB“, so Bärbel Grönegres weiter.

Günstig wirkte sich für Thüringen vor allem die Lage auf der ITB aus: Mit Sachsen-Anhalt und Sachsen als „Standnachbarn“ gab es die Tourismushighlights rund um Luther und die Reformation sozusagen „grenzenlos“. „Vor allem aus den USA ist die Nachfrage nach Luther-Touren sehr groß“, erklärt die TTG-Chefin. „Eine Kooperation mit Sachsen-Anhalt macht umfangreiche Angebote für den amerikanischen Reisemarkt möglich. Denn hier sind wir alle Luthercountry – und das sehr erfolgreich.“ Eine Halle weiter wartete dann Nordeuropa – etwa Groß Britannien, Irland oder Norwegen – mit Reiseangeboten. Wer diese Länder passierte, kam beispielsweise auch an Thüringen vorbei.

Viele der Thüringenstand-Besucher machten beispielsweise auch an der „Lutherstube“ halt. Hier konnten in authentischer Reformationskulisse Bilder geknippst, ausgedruckt oder gepostet werden. Auf diese Weise entstanden rund 800 Fotos in Luther-Atmosphäre – gleichzeitig können diese auch als Ticket für einen kostenfreien Besuch der Nationalen Sonderausstellung „Luther und die Deutschen“ auf der Wartburg sowie für eine öffentliche Stadtführung in Eisenach genutzt werden.

Auch das „Kulturcafé“ am Thüringenstand unterstrich die Bedeutung der regionalen Kultur für attraktive, touristische Angebote. Hier informierten das erste Mal im Rahmen der ITB die bekanntesten kulturellen Einrichtungen aus ganz Thüringen bei einem Tässchen frischen Filter-Kaffee über die aktuellen Kulturangebote und Veranstaltungen. „Besonders zur Thüringer Landesausstellung ‚Die Ernestiner. Eine Dynastie prägt Europa‘ gab es viele Gespräche und Anfragen“, erzählt Marco Karthe von der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha.

Von den 180.000 ITB-Besuchern kamen rund 60.000, um sich privat über ihr nächstes Reiseziel zu informieren. Die restlichen Gäste, wie Reiseveranstalter, Hotelunternehmen und Tourismusverbände, nutzen die ITB 2016, um Geschäfte anzukurbeln und Kontakte zu knüpfen.

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Quelle: Pressemitteilung Thüringer Tourismus GmbH vom 16.03.2016.
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