Einmalige Sehenswürdigkeiten in Dresden erkunden

Auf Entdeckungsreise gehen und in der imposanten, barocken Umgebung schwelgen

Landschaftlich attraktiv zwischen Elbsandsteingebirge und den Ausläufern des Erzgebirges lädt Dresden seine Besucher nicht nur auf einen Kurzurlaub in die Stadt, sondern offeriert auch faszinierende Ausflüge in die nahe Stadt Meißen oder mit der “Sächsischen Dampfschifffahrtsgesellschaft” elbaufwärts entlang dem Elbsandsteingebirge bis Bad Schandau.

Faszination Dresdner Innenstadt

Die Landeshauptstadt Sachsens ist für seine besondere Kultur und die traditionelle Architektur bekannt. Die Stadt hat eine große Vielfalt an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Zu den wohl bekanntesten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten gehören neben der Semperoper das Erbtal, die Frauenkirche sowie der Neumarkt. Die Frauenkirche ist dabei das wohl bekannteste Gebäude und dient als inoffizielles Wahrzeichen der Stadt. Sowohl in der Altstadt in Dresden mit den historischen Gebäuden, als auch in der Neustadt mit den modernen Bauwerken stehen dem Gast unzählige Sehenswürdigkeiten zur Auswahl. Der Sonnenpark Lichtenau ist ein einzigartiger Freizeitpark in Dresden für den Besuch mit der Familie. Eine Sehenswürdigkeit von Dresden ist darüber hinaus der Theaterkahn Dresden, in dem verschiedene Theaterstücke aufgeführt werden.

Die “Brühlsche Terrasse”, das letzte verbliebene Stück der Dresdner Stadtmauer mit einer Länge von 500 Metern und einer Breite von 200 Metern wird auch liebevoll der “Balkon Europas” genannt. Von hier aus geht der Blick zum anderen Elbufer auf die Loschwitzer Höhen und die Radeberger Weinhänge. In unmittelbarer Nachbarschaft der “Brühlschen Terrasse” liegen die Semperoper, der Zwinger, das Städtehaus, die Kunstakademie, das Albertinum mit seiner Skulpturensammlung und die “Galerie Neuer Meister”.

Der Zwinger, im Nordwesten der historischen Altstadt, ist wohl das bekannteste Bauwerk der sächsischen Landeshauptstadt. Ursprünglich wurde der Zwinger vom Adel als Turnier- und Festplatz genutzt. Später wurde die Anlage von Kurfürst Friedrich August I. erweitert und innerhalb der Anlage exotische Gewächse angepflanzt. Markant sind das Kronentor, der Wallpavillon, Nymphenbad, der Glockenspielpavillon und die Sempergalerie.

Nicht nur kulturell, sondern auch architektonisch ist die Semperoper ein Juwel. Faszinierend ist die äußere Gestaltung mit des Arkadenbaus in einer Kombination von barocken Elementen mit dem Stil der Neo-Renaissance. Das prachtvolle Innere macht jeden Opernbesuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Vom großen Rundfoyer führen breite Treppenvestibüls zu Wandelgängen. Eindrucksvoll sind die üppigen Dekorationen und prachtvollen Kronleuchter. Edel und von außergewöhnlicher Akustik bildet der Zuschauerraum den prunkvollen Rahmen für einen wundervollen Abend.

Sechs Empfehlungen für einen Tages-Städtetrip in Dresden

Dresden ist eine Kultur-Stadt der Superlative und der Besucher wird sich von den überreichen Sehenswürdigkeiten Dresden fast schon überfordert fühlen. Damit das nicht passiert, haben wir die sechs Highlights zusammengestellt. Die nachfolgenden sechs Sehenswürdigkeiten darf man sich als Dresden-Besucher keinesfalls entgehen lassen. Sie können alle im Rahmen eines Tagestrips besichtigt werden und geben zumindest einen kleinen Überblick über das Kleinod Dresden.

Blick auf die Frauenkirche Dresden
Blick auf die Frauenkirche Dresden

Frauenkirche auf dem Neumarkt und Semperoper

Die Frauenkirche steht im Zentrum der Altstadt am Neumarkt, der durch den Zweiten Weltkrieg ebenfalls stark zerstört wurde. In der ehemaligen DDR wurde dort der Kulturpalast errichtet und nach der Wiedervereinigung hat man den historischen Platz rekonstruiert, so dass er nun eine würdige Umrahmung für die Frauenkirche bietet.

Neben der Semperoper (ebenfalls eines der empfehlenswerten Ausflugsziele Dresden), ist die Frauenkirche das Wahrzeichen der Stadt. Die protestantische Kirche wurde zwischen 1726 und 1743 errichtet und am 13./14. Februar 1945 im “Dresdener Feuersturm” nahezu vollständig zerstört. Nach der Wiedervereinigung begannen durch Spenden finanzierte Bauarbeiten, so dass sie 2005 neu geweiht werden konnte. Die vereinzelten dunklen Steine in der Kirchenfassade sind Steine aus der Ruine der ursprünglichen Frauenkirche, die an ihrer alten Stelle wieder eingesetzt werden konnten.

Auch der Innenraum der Kirche wurde restauriert und beherbergt wieder den prunkvollen Altar und die acht Deckengemälde in der Kuppel. Diese können Sie allein bestaunen, aber natürlich werden auch informative Führungen angeboten, einige sogar mit Orgelmusik.

Dresdner Hofkirche
Blick auf die Dresdner Hofkirche

Hofkirche Dresden

Die barocke Kathedrale ist die größte Kirche Sachsens. Sie war durch einen Gang mit dem Residenzschloss verbunden und befindet sich folglich auch in fußläufiger Nähe zu Zwinger, Semperoper und Brühlscher Terrasse. Wie die Frauenkirche wurde sie restauriert und Sie sollten sich die Dresden Sehenswürdigkeiten der Rokoko-Kanzel und dem Altar-Gemälde von Anton Raphael Mengs nicht entgehen lassen.

Brühlsche Terrasse

Dieser wohl schönste Teil des berühmten Dresdner Elbufers wird auch „Balkon Europas“ genannt. Tatsächlich genießt man beim flanieren einen herrlichen Blick über Elbe und Neustadt. Mit dem Zugang zu den Sammlungen des Albertinums, bietet auch hier Dresden Sehenswertes.

Zwinger in der Sächsischen Landeshauptstadt
Der Dresdner Zwinger in Dresden ist eines der bekanntesten Barockbauwerke Deutschlands

Zwinger Dresden

Als Repräsentationsbau ließ August der Starke den Zwinger als prunkvolles Gesamtkunstwerk aus Pavillons, Galerien und Toren sowie Gärten und Brunnenanlagen erbauen. Im Inneren vereinen sich ebenfalls Architektur, Plastik und Malerei. So können Sie im Zwinger heute die Gemäldegalerie Alte Meister mit der Sixtinischen Madonna, den Mathematisch-Physikalischen Salon und die weltweit größte Sammlung von asiatischem und Meissner Porzellan bestaunen.

Skyline Dresden mit Blick auf Residenzschloss
Skyline Dresden mit Blick auf Residenzschloss

Residenzschloss

Der ehemalige Sitz der sächsischen Kurfürsten ist eines der ältesten Gebäude Dresdens. Bereits 1530 wurde ein kleinerer Vorgängerbau zu einem Renaissance-Schloss vergrößert und, nachdem es 1701 abgebrannt war, von August dem Starken im Barockstil wiederaufgebaut. Zum 800-jährigen Jubiläums des Herrscherhauses Wettin wurde es erneut historistisch im Stil der Neorenaissance umgestaltet.

Heute können Sie dort vor allem das Grüne Gewölbe besichtigen, aber auch das Münzkabinett, die Rüstkammer, die Kunstbibliothek und das Kupferstichkabinett sind einen Besuch wert. August der Starke ließ in der ursprünglich nicht zugänglichen „Wunderkammer“ des von grünen Säulen getragenen Gewölbes die Kleinodien seiner Familie erstmals öffentlich ausstellen. Das 2006 wiederhergestellte Historische Grüne Gewölbe, stellt seine Schätze in den ursprünglichen rekonstruierten Räumen aus. Die 4.000 Exponate sind wohl die schönsten Sehenswürdigkeiten in Dresden.

Der Fürstenzug in Dresden ist ein überlebensgroßes Bild eines Reiterzuges
Der Fürstenzug in Dresden ist ein überlebensgroßes Bild eines Reiterzuges

Der Fürstenzug

Der Fürstenzug, das größte Porzellanwandbild der Welt, befindet sich auf der Rückseite des Residenzschlosses und verbindet den Neumarkt mit dem Schlossplatz. Beginnend im Jahr 1127 zeigt das 102 m lange Wandbild vor allem die 34 Markgrafen, Herzöge, Kurfürsten und Könige des Hauses Wettin, die Sachsen bis ins Jahr 1873 beherrschten. Der Reiterzug besteht aus etwa 23.000 Meissner Porzellanfliesen und ersetzte 1907 eine bereits bestehende auf die Wand aufgebrachte, aber leider verwitterte Ahnengalerie.

Überall in der Stadt locken Schlösser und Kirchen, aber auch andere berühmte Bauwerke, viele unterschiedliche Museen und selbst die Promenaden sind in Dresden Ausflugsziele – so bietet Dresden Sehenswertes für jeden Geschmack!

Wandbild „Der Weg der Roten Fahne“
Wandbild „Der Weg der Roten Fahne“

Kulturpalast

Der Kulturpalast, ein modernistischer DDR-Bau des Architekten Wolfgang Hänsch, ist ebenfalls ein Zuschauermagnet. Das Gebäude, heute Tagungs- und Kongresszentrum sowie Konzertsaal, setzt einen Kontrapunkt zur historischen Nachbarbebauung des barocken Neumarktes. An der Westseite ziert ein von Besuchern gern fotografierte Motiv, das 30 Meter mal 10,5 Meter großes Wandbild „Der Weg der roten Fahne“, den Kulturpalast. Das DDR-Bildnis ist seit 2001 ein ausgewiesenes Kulturdenkmal.

Weitere Infomrationen und Buchungsmöglichkeiten findet man auf dem offiziellen Vermittlungsportal des Tourismusverbandes Dresden.

Bildquelle: Envato Elements – Projektname: “Echt-Dresden.de” und pixabay.com