(hoga-presse) „Südhessen ist für den Spargelanbau prädestiniert. Die sandigen Böden und das Klima garantieren die Qualität des Spargels und die Lage mitten im kaufkräftigen Ballungsgebiet Rhein-Main-Neckar erlaubt einen guten Verkauf der Ernte und bietet viele Möglichkeiten für den Direktvertrieb“, sagte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz zur offiziellen Eröffnung der Spargelsaison 2015 auf dem Betrieb Lipp in Weiterstadt.  Mit aktuell rund 2.215 ha liegen etwa 9 Prozent der deutschen Spargelanbaufläche in Hessen.

Direktvermarktung an zahllosen „Spargelbuden“

Wie kaum ein anderes Gemüse steht der hessische Spargel für die Vorteile des regionalen Anbaus, einer regionalen Vermarktung und die Vorzüge von saisonalen Lebensmitteln. Die kurzen und direkten Vertriebswege, nicht zuletzt durch die zahllosen „Spargelbuden“ in ganz Hessen, ermöglichen den Landwirten einen hohen Anteil an Direktvermarktung und erhält die regionale Wertschöpfungskette. Damit sichern sie sich einen höheren Ertrag und die Verbraucher erhalten ein schnelles, zuverlässiges und vertrauensvolles Angebot an frischem Spargel aus der Region. Auch aus Sicht der Klimabilanz ist es positiv auf den hessischen Spargel zurückzugreifen. Denn der regionale Vertrieb spart Energie und senkt damit auch den Ausstoß von klimaschädlichen CO2.

Priska Hinz zeigte sich überzeugt, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher das nahezu flächendeckende Angebot, Spargel bei den Erzeugern zu kaufen, gerne nutzen, weil sie die Qualität des hessischen Spargels überzeugt. Dies spricht für die regionale Produktion, deren Stärkung erklärtes Ziel der Hessischen Landesregierung ist.

Ministerin Hinz verwies auch auf gezielte Projekte des Umweltministeriums, um die Vereinbarkeit von Gemüseproduktion und Gewässerschutz zu gewährleisten. Dabei leisten auch die Hochschule Geisenheim und der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen wertvolle Hilfe.
 
Herr Mischa Brüssel de Laskay
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