(hoga-presse) Touristischer Radweg um den Plauer See wird ausgebaut. Die Stadt Plau am See (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) plant den Ausbau des Eldetal-Rundweges um den Plauer See in vier Bauabschnitten. „Der in Ufernähe gelegene Radweg zeichnet sich durch seine attraktive Wegführung mit Anbindung an die Schiffsanleger und durch die Stadt Plau führend aus. Mit dem Ausbau der Strecke wird das touristische Radwegenetz erheblich aufgewertet und für Ausflüge zu jeder Jahreszeit vorbereitet“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Freitag in Schwerin.

Der Eldetal-Rundweg hat eine Gesamtlänge von 315 Kilometern und führt durch die Städte und Dörfer der Eldeniederung bis nach Dömitz, wo die Elde in die Elbe mündet. Auf der Strecke liegen Grabow, Dömitz und die alten Burgen in Lenzen und Neustadt-Glewe. In der Stadt Plau soll in vier Bauabschnitten der Radweg ausgebaut werden: zwischen Silbermühle und Philosophenweg auf einer Länge von 360 Metern, zwischen Kalkofen und Wiesenweg auf einer Länge von 530 Metern, der Wiesenweg selbst auf einer Länge von 1.000 Metern sowie abschließend zwischen Wiesenweg und Quetziner Straße auf eine Länge von 1,6 Kilometern. „Mit dem Aufstellen von Schutzhütten, Bänken und Fahrradständern entlang der Strecke werden die sportlichen Urlauber eingeladen, an attraktiven Punkten eine Rast einzulegen. Davon wird auch die regionale, gewerblich-touristische Wirtschaft profitieren“, sagte Glawe.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Investition mit Fördermitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ in Höhe von rund 834.000 Euro. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt rund 1,1 Millionen Euro.

In Mecklenburg-Vorpommern stehen neun Radfernwege mit etwa 2.300 Kilometern Länge sowie 21 Rundrouten zwischen hundert und vierhundert Kilometern Länge zur Verfügung. Insgesamt können die Radfahrer im Nordosten rund 5.100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten und 1.900 Kilometer straßenbegleitende Radwege des überörtlichen Verkehrs nutzen.

Bild: pixabay.com
Quelle: regierung-mv.de