(hoga-presse) Architektur in Dresden: Kontinuität und Wandel.

Dresden: Eine Mischung aus moderner und alter Architektur

Moderne Architektur und der Glanz vergangener Epochen – in besonderer Weise
vereint findet man dies in Dresden. Sachsens Landeshauptstadt zeigt sich besonders stolz auf das Alte. Es ergänzt sich jedoch auf ganz eigene Art mit moderner Architektur, etwa bei der Überdachung des Innenhofs des Dresdner Residenzschlosses. Der Architekt Peter Kulka
kombinierte eines der ältesten Teile der bedeutenden Renaissance-Anlage mit ihren beeindruckenden Sgraffitomalereien und wertvollen Portalen mit moderner Architektur. Über den kleinen Schlosshof spannt sich eine mit einem Metallgewebe ausgestattete, transparente Dachkonstruktion, die ein historisches Gewölbe andeutet und den Staatlichen Kunstsammlungen ein attraktives Foyer verschafft. Ein spannungsvoller Dialog zwischen Alt und Neu, innovativ und bewahrend zugleich. Ähnliches vollbrachte Sir Norman Foster beim Hauptbahnhof: Statt des ursprünglichen Glasdaches wölbt sich nun eine Teflon-Membran über das Gebäude, lässt das Tageslicht durchscheinen und bringt die historische Eisenbogen-Konstruktion zur Wirkung. Auf Anfrage bietet die Dresden Information GmbH eine Kombination aus Stadtrundfahrt und -rundgang mit den Schwerpunkten einerseits auf der historischen Architektur im Stadtzentrum sowie moderner Architektur auch in den „äußeren“ Gebieten.

Neue Synagoge mit Preis ausgezeichnet

Rundum neu erschaffen wurde die Neue Synagoge, nachdem die alte von Gottfried Semper der Zerstörung in der „Kristallnacht“ 1938 zum Opfer fiel. Das moderne jüdische Gotteshaus erinnert mit seiner in sich gedrehten Würfelform an die ersten Tempel der Israeliten und knüpft an traditionelle Symbole an. Für diese mutige Bauweise wurde die Synagoge mit dem Preis „Beste Europäische Architektur 2002“ ausgezeichnet. Eine Besichtigung des Bauwerks ist im Rahmen einer Führung zu architektonischen, religiösen und kulturhistorischen Aspekten möglich. Ebenfalls mit Sehgewohnheiten bricht der Umbau des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr. Daniel Libeskind trieb im wahrsten Sinne einen modernen Keil in die alten Mauern.

Aus Neu mach Alt

Manche einst moderne Gebäude in Dresden sind längst zu Klassikern geworden: So das inzwischen modernisierte Deutsche Hygiene-Museum, das erste Dresdner Hochhaus am Albertplatz, der ehemalige, heute als Messe genutzte Schlachthofkomplex von Hans Erlwein im Ostragehege oder auch das 2016 als neues Kultur- und Kreativzentrum im Herzen der Stadt eröffnete Kraftwerk Mitte Dresden. Exklusive Einblicke und spannende Hintergrundinformationen zum Areal bietet der Anbieter „igeltour Dresden“ im Rahmen von Führungen. Ohne all diese Gebäude wäre auch eine an barocken Bauten so reiche Stadt wie Dresden ärmer. Mit der Äußeren Neustadt besitzt Dresden eines der größten noch existierenden Gründerzeitviertel, und etwas außerhalb baute man zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit der Gartenstadt Hellerau eine Siedlung, die moderne, reformerische Vorstellungen von Leben, Arbeiten und Bauen auf neue, bisher ungekannte Weise verband. Vorbildlich saniert wird diese Idee heute in Hellerau neu belebt. Eine Führung durch die Gartenstadt bietet etwa „igeltour Dresden“ an. Zur modernen Architektur in Dresden spricht Dr. Claus Kemmer von „kunsttour dresden“ bei seinen Führungen.

Dresdner Stadtführungen

Überhaupt lässt sich Dresdens Architektur am besten bei einer Führung erleben: Eine Stadtführung zum Wiederaufbau hat der Anbieter „ostmodern“ unter dem Titel „Vorwärts über Trümmer – Das Neue Dresden“ im Programm. Wer sich Dresdens Schönheit lieber von zwei Rädern aus ansieht, entscheidet sich am besten für die „Fahrradtour für Genießer“. Die von der Dresden Information GmbH angebotene Rundfahrt verbindet die Dresdner Altstadt sowie die Neustadt. Für Liebhaber des alten Dresden wird dort auch ein Rundgang angeboten. Echte Geheimtipps erfahren Neugierige bei der Tour „Lieblingsort der Dresdner – der Insider-Ausflug“.

Dresden Marketing GmbH
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Quelle: Pressemitteilung der Dresden Marketing GmbH vom 20. August 2018.
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