(hoga-presse) Kaiser Wilhelm II. war hier Stammgast, David Bowie und Iggy Pop gaben Privatkonzerte auf dem WC – Paulsborn ist eine traditionelle Location mit Kult-Charakter, mitten im Wald und dennoch urban. Jetzt wurde Paulsborn nach einer umfangreichen Sanierung von der Macherin des BundesPresseStrands Johanna Wahlig neu eröffnet.

Der Westen ist der neue Osten, so sagt man. Und meint damit einen neuen Trend in der Hauptstadt. Kunst, Events und Mode waren in den „Nuller- Jahren“ eindeutig in Berlin-Mitte zu Hause. Jetzt zieht es die Szene weg von Touristenströmen und Hipsterparties in den alten Westen. Die Erfinderin des BundesPresseStrands, Johanna Wahlig (geb. Ismayr) betreibt seit Frühjahr 2014 das ehemalige Forsthaus Paulsborn am Grunewaldsee. Vom Regierungsviertel in den Grunewald zog es die Veranstalterin, die in Mitte keinen attraktiven Platz für neue Eventprojekte gefunden hatte. „In Mitte ist kein Raum mehr für innovative Locations, weil Gelände zugebaut werden und der Eventmarkt satt sind.“ Im Grunewald ist dagegen jede Menge Platz in einer traumhaften Umgebung nur wenige Minuten vom Ku-Damm und von der Messe entfernt. „Hier im Wald sind wir weitgehend konkurrenzlos“, so Johanna Wahlig. Zur ersten Veranstaltung im behutsam umgestalteten Paulsborn war reihenweise Publikum aus der Mitte zu Gast. Die prominente Hutdesignerin Fiona Bennet arbeitet  ebenso nicht mehr am Hackeschen Markt sondern in Friedenau. Und Michele Adamski vom Kunstsalon Maison Victor lädt schon einige Zeit nicht mehr in den Kunsthof in der Oranienburger Straße in Mitte sondern jetzt in den Grunewald.

Johanna Wahlig (geb. Ismayr)
Paulsborn am Grunewaldsee
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