Zauberhafte Welt der Nussknacker im Erzgebirge

Nussknackermuseum Neuhausen: die ältesten Nussknacker aus dem 17. Jahrhundert

(hoga-presse) Bereits 1966 legte Jürgen Löschner, der Vater vom jetzigen Inhaber Uwe Löschner, den Grundstein für die imposante Sammlung von Nussknackern und das erste europäische Nussknackermuseum Neuhausen. Zwischenzeitlich zählt das Museum mehr als 5.500 Exemplare, die aus der halben Welt und 30 Ländern ins Erzgebirge gereist sind. So u. a. Nussknacker aus der DDR/Bundesrepublik Deutschland, Italien, Norwegen, Österreich, Dänemark, Jugoslawien, Rumänien, Bulgarien, USA, Spanien, Sowjetunion/Russland, Tschechoslowakei, Polen, China, Thailand, Taiwan, Kuba, England, Schweden, Frankreich, Kanada, Griechenland, Schweiz, Indien, Holland, Finnland, Australien, Philippinen, Israel, Brasilien, aus der Rhön, dem Grödner Tal und Böhmen.

Besucher finden auf mehreren Etagen verteilt nicht nur bekannte Motive, sondern auch viele Sondereditionen und Einzelstücke. So etwa Comic-Figuren als Nussknacker, wie Asterix, Mickey Maus, Donald Duck oder Politiker der Weltgeschichte. Das Museum bietet eine einzigartige Auswahl an Exponaten. Selbst “Nussknackermuffel” werden von der Vielzahl und der Einzigartigkeit der Exponate überrascht sein.

Nussknackermuseum Neuhausen mehrfach im Guinness-Buch

Das Museum machte in den letzten Jahren immer wieder durch seine Rekorde und mehrere Einträge im Guinness-Buch auf sich aufmerksam. 1993 stellte das Nussknackermuseum Neuhausen mit 3,86 m den größten funktionsfähiger Nussknacker der Welt der Öffentlichkeit vor, der seit 1994 im Guinnessbuch gelistet ist. 1997 gelangte der vor dem Museum aufgestellte und 5,87 m funktionsfähige pneumatisch betriebene Nussknacker der Welt zu gleichem Ruhm. 2008 wurde das Museum für die Sammlung von damals 4.334 Nussknackern prämiert. 2010 weihte das Museum das derzeit größte Exemplar eines Nussknackers, der am 9. August 2008 seinen Eintrag im Guinness-Buch bekam, mit einer Höhe von 10,10 m ein.

Aber auch außerhalb des Guinness-Buch bietet das Museum Raritäten, wie im Zwischengang beispielsweise den kleinsten Nussknacker, der aus einem Zahnstocher hergestellt wurde und gerade mal 4,9 mm groß ist. Nur wenige Schritte weiter wacht ein “Riesen”-Eichhörnchen, das 2,65 m hoch, 4 m lang und 590 kg schwer ist. Im Freigelände, direkt neben dem “Technischen Museum”, findet sich die größte Spieldose der Welt. Angelehnt an das Märchen vom Nussknacker von ETA Hoffmann und zur Musik aus der Nussknackersuite von Peter Tschaikowski öffnen sich täglich zur vollen Stunde die riesigen Tore der Spieldose und haben schon so manche Augen zum Glänzen gebracht.

Öffnungszeiten des Museum

Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag von 09:00 bis 17:00 Uhr

Eintrittspreise

Erwachsene: 4,00 EUR
Kinder: 1,50 EUR
Gruppen (ab 15 Personen): 2,00 EUR

Anschrift Nussknackermuseum Neuhausen

Familie Uwe u. Jürgen Löschner
Bahnhofstraße 20-24
09544 Neuhausen
Telefon: 03 73 61 / 41 61
Fax: 03 73 61 / 1 48 76
Mail: info@nussknackermuseum-neuhausen.de

Redaktions-Empfehlung

Das Museum ist eine Reise wert. Gerade die Vielfalt der Nussknacker und die unterschiedlichen Formen begeistern. Wir schlagen vor, die Sammlung zunächst in seiner Gänze wirken zu lassen, bevor man sich den Details widmet. Das Personal war nett und sehr zuvorkommend. Für den Besuch des Nussknackermueseums allein sollte mindestens eine Stunde eingeplant werden. Die Eintrittspreise, die nicht nur den Besuch des Nussknackermuseums sondern auch die Technisches Museum “Alte Stuhlfabrik” abdecken, sind angemessen. Es wäre schön gewesen, wenn die Möglichkeit bestanden hätte, einen Kaffee zu trinken.

Bildlquelle: Hoga-presse, Angela und Frank Baranowski

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