(hoga-presse) Fleisch im Kölner Zoorestaurant trägt „Duke of Berkshire“-Label. „Unsere Zoogarantie“: Fleisch im Kölner Zoorestaurant trägt „Duke of Berkshire“-Label für artgerechte Schweinezucht.

Der Kölner Zoo setzt in seiner Gastronomie Fleischwaren von Tieren aus artgerechter Haltung ein. Er gibt darauf die „Zoogarantie“, deren Kriterien heute bei einem Pressetermin vorgestellt wurden. Die Kölner „Zoogarantie“ gilt für Schweinefleischprodukte, die das Handelshof-Label „Duke of Berkshire“ tragen. Es bestätigt, dass Schweine artgerecht gehalten werden.
„Wir als Zoo können nur glaubhaft sein, wenn wir auch bei unseren Speiseangeboten höchsten Ansprüchen an artgerechte Haltung gerecht werden. Mit unserer ,Zoogarantie‘ stellen wir sicher, dass wichtige Tierwohl-Kriterien eingehalten werden“, so Christopher Landsberg, Vorstand des Kölner Zoos.

„Der Kölner Zoo ist ein ebenso ehrlicher wie fordernder Partner, der höchste Standards hat. Gemeinsam mit ihm haben wir die ,Zoogarantie‘ entwickelt. Unsere Duke of Berkshire‘-Fleischwaren gewährleisten ein artgerechtes Aufwachsen der Schweine weit über den Pflichtnormen. Ergebnis sind muntere und gesunde Tiere, die ein gutes Leben hatten und beste Fleischqualität geben. Das ist optimal für Tiere wie Verbraucher“, sagt Udo Bernecker, Geschäftsführer Handelshof-Gruppe.

„Duke of Berkshire“-Schweine leben ausschließlich in familiengeführten ostfriesischen Bauernhöfen. Die Standards sind hoch. So haben die Tiere dort durchgehend Weideauslauf. Ferkel verbleiben nach der Geburt vier Wochen bei ihren Müttern, die sie säugen und wärmen. Die weitere Ferkelaufzucht erfolgt in kleinen Hütten mit Freilaufbereich. Die Tiere erhalten nach den „Duke of Berkshire“-Kriterien täglich frisches Stroh und können ihre Nahrungsaufnahme an Wasser- und Futterstellen selbst regulieren. Ab einem Gewicht von etwa 30 Kilogramm ziehen die Jung-Schweine in einen sogenannten Außenklima-Strohstall, wo sie fressen, saufen, ruhen und schlafen können.

Das rundum tiergerechte Aufzuchtkonzept geht zurück auf den niederländischen Tierarzt Dr. Kees Scheepens, auch unter dem Beinamen „der Schweineflüsterer“ bekannt. Es umfasst nicht nur die Aufzucht, sondern auch die Schlachtung der Tiere und die Verarbeitung der Fleischwaren. Die Schlachtung erfolgt bei Deutschlands führendem Schlachthof für schonenden Umgang mit Schweinen, der Firma Brand in Lohne. „Nur wenn wir unseren Umgang mit den Tieren verändern, dann verändert sich auch die Tierhaltung!“ sagt Dirk Nennen, Handelshof-Metzgermeister und Initiator des Tierwohlprojekts. Die Kölner Zoogastronomie verfolgt nicht nur beim Thema Schweinefleisch hohe Nachhaltigkeitsziele. Statt auf herkömmliche Chicken Nuggets setzen die Verantwortlichen beispielsweise auf vegane Nuggets aus Milchprotein. Bei To Go-Kaffeegetränken werden nur Recycling-Pappbecher ohne Plastikdeckel ausgegeben. Fisch kommt nur auf den Tisch, wenn er durch den Marine Stewardship Council (MSC) zertifiziert wurde – übrigens nicht nur im Zoorestaurant, sondern auch bei Pinguinen, Seelöwen & Co.

Der gesamte Zoo schreibt Nachhaltigkeit groß. 2015 hat er ein umfassendes Programm zur Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes aufgelegt. Es wurde im Rahmen des von Stadt Köln und Land NRW initiierten „Ökoprofit“-Projekts entwickelt. Bei diesem Zertifizierungsprozess nutzt der Zoo das Know-how externer Fachleute, um sämtliche Betriebsprozesse auf Energieeinsparpotenziale hin zu durchleuchten. Anschließend hat der Zoo ein eigenes Umweltmanagement-System erarbeitet mit Maßnahmen zur kontinuierlichen Reduzierung der Verbräuche. Der Zoo ist dafür im April 2016 vom NRW-Umweltministerium als „Ökoprofit-Betrieb“ ausgezeichnet worden.

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AG Zoologischer Garten Köln
Christoph Schütt
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schuett@koelnerzoo.de

Quelle: Pressemitteilung AG Zoologischer Garten Köln vom 19.10.2018
Bildquelle: AG Zoologischer Garten Köln