Die 15 schönsten Fotolocations in Leipzig

Nicht nur für Hobby-Fotografen, professionelle Bildkünstler oder Instagrammer

Auch wenn der Weg weit, die Stufen steil und die Atmung erschwert ist. Es lohnt sich, die Aussichtspunkte in Leipzig und der Region zu erklimmen. Ein faszinierender Blick auf die ganze Stadt oder die idyllische Umgebung lohnt alle Mühen. Leipzig bietet zahlreiche Aussichtspunkte, die fast alle öffentlich zugängig sind. Schnappen Sie sich Ihre Kamera oder Ihr Smartphone und entdecken nachfolgende 15 einzigartige Foto-Spots in Leipzig und der näheren Umgebung.

City-Hochhaus – Aussichtplattform „Panorama Tower“ (Augustusplatz 9)

Leipzigs bester Aussichtspunkt befindet sich im 1972 eröffneten City-Hochhaus, das viele Leipziger aufgrund seiner anfänglichen Nutzung durch die Universität immer noch „Uniriese“ oder „Weisheitszahn“ nennen. Das 142 Meter hohe Gebäude dominiert das Stadtbild und ist mit 34 Etagen und 142 Metern Höhe ein weithin sichtbares Wahrzeichen. Mit dem Fahrstuhl gelangt man in die 29. Etage. Dort befindet sich auch das Restaurant „Panorama Tower“. Zur kostenpflichtigen Aussichtsplattform gelangt man nach wenigen Treppenstufen. Von der Plattform genießt man aus 120 Metern den höchsten Rundblick über Leipzig. Infos: www.panorama-leipzig.de

Augutsaplatz und Blick auf City-Hochhaus
Augutsaplatz und Blick auf City-Hochhaus, Aufnahme Andreas Schmidt

Neues Rathaus – Rathausturm (Martin-Luther-Ring 4-6)

Das nach Plänen von Hugo Licht erbaute Neue Rathaus ist seit seiner Fertigstellung im Jahr 1905 Sitz der Stadtverwaltung. Der Rathausturm wurde auf dem Fundament des Hauptturms der ehemaligen Pleißenburg errichtet und gilt mit einer Höhe von 114,7 Metern als höchster Rathausturm in Deutschland. Ab der vierten Etage führen 250 Stufen zur Aussichtsplattform, die sich in 110 Metern Höhe befindet und einen herrlichen Rundblick bietet. Von Montag bis Freitag finden täglich um 14:00 Uhr Führungen mit Turmbesteigung statt. Treffpunkt ist die Untere Wandelhalle im Neuen Rathaus. Infos: www.leipzig.de

Neues Rathaus Leipzig
Neues Rathaus Leipzig, Aufnahme Andreas Schmidt

The Westin Hotel Leipzig (Gerberstraße 15)

Mit 96,8 Metern Höhe gehört das von 1978 bis 1981 errichtete Hotel zu den höchsten Bauwerken Leipzigs. Es befindet sich nahe dem Hauptbahnhof und hat 436 Zimmer und Suiten auf 27 Etagen. Ein Highlight ist das Gourmet-Restaurant FALCO im 27. Stock, von dem aus man zusätzlich zum herrlichen Ausblick über Leipzigs Stadtzentrum auch ein einmaliges Geschmackserlebnis genießen kann. Infos: www.westin-leipzig.de und www.falco-leipzig.de

Wintergartenhochhaus (Wintergartenstraße 2)

Leider nur für Mieter zugänglich ist das von 1970 bis 1972 erbaute Wohnhochhaus in der Wintergartenstraße. Mit 26 Wohnetagen und einer Dachhöhe von 95,5 Metern ist es nach dem City-Hochhaus und dem The Westin Hotel das dritthöchste Hochhaus Leipzigs. Mit dem „Doppel-M“, einer Leuchtwerbung der Leipziger Messe, dreht sich eines der bekanntesten Wahrzeichen Leipzigs auf dem Dach.

Wintergartenhochhaus Leipzig
Plastik einer Nereide vor dem Wintergarten-Hochhaus, Andreas Schmidt

Thomaskirche – Kirchturm (Thomaskirchhof 18)

Die über 800 Jahre alte Thomaskirche ist als Wirkungsstätte Johann Sebastian Bachs und des Thomanerchores weltweit bekannt. Von April bis Ende November werden, je nach Wetterlage, Führungen auf den 68 Meter hohen Kirchturm angeboten. Diese finden an Samstagen und Sonntagen jeweils nachmittags statt und vermitteln viel Wissenswertes über die Geschichte der Thomaskirche. Der Ausblick vom Kirchturm über die Innenstadt ist grandios. Infos: www.thomaskirche.org

Innside by Meliá – Dachterrasse BAR CABANA (Gottschedstraße 1)

Beste Aussichten genießt man vor allem in der Sommersaison auf der 410 Quadratmeter großen Dachterrasse des Hotels Innside by Meliá. Die BAR CABANA befindet sich in der sechsten Etage und ist öffentlich zugänglich. Die Rooftop Terrace in Leipzigs Zentrum bietet Lounge-Ambiente mit mediterranem Flair sowie einen herrlichen Blick auf die Thomaskirche und weitere Sehenswürdigkeiten. Infos: www.syndeo-leipzig.de

Innside bei Melia in Leipzig
Innside bei Melia in Leipzig, Andreas Schmidt

Nikolaikirche – Kirchturm (Nikolaikirchhof 3)

Die 1165 errichtete Nikolaikirche war im Herbst 1989 zentraler Ausgangspunkt für die Friedliche Revolution in der DDR. Jeden Samstag ab 14:00 Uhr gibt es die Möglichkeit, gegen eine Gebühr den Hauptturm zu besteigen. Mit einer Höhe von 88,5 Metern ist er der höchste Kirchturm Leipzigs. Treffpunkt für die Führung, die auf 15 Teilnehmer beschränkt ist, ist der Büchertisch in der Nikolaikirche. Infos: www.nikolaikirche.de

Nikolaikirche Leipzig
Nikolaikirchhof und Nikolaikirche, Andreas Schmidt

FELIX Kantine und Restaurant (Augustusplatz 1-3)

Die Lokalität befindet sich in der ehemaligen Hauptpost, die 1964 eröffnet und 2018 saniert wurde. In der FELIX Kantine im sechsten Obergeschoss kann man sich mit Freunden treffen, bodenständige Gerichte bestellen und von der Dachterrasse aus den einzigartigen Blick auf den Augustusplatz genießen. Dies lohnt sich besonders während des Sonnenuntergangs. Infos: www.dein-felix.de/leipzig/restaurant

Fockeberg (Fockestraße / Hardenbergstraße)

Der Fockeberg, dessen offizieller Name Trümmerkippe Bauernwiesen lautet, ist ein beliebtes Erholungsgebiet in der Leipziger Südvorstadt mit Wegen, Bänken und einem Spielplatz. Er entstand nach 1947 aus den Trümmern des Zweiten Weltkrieges und stellt einen idyllischen Aussichtspunkt in 153 Metern Höhe dar. Zum Gipfel gelangt man entlang eines etwa 850 Meter langen asphaltierten Waldweges. Bei einem Picknick kann man das Panorama von Leipzig genießen. Jährlich finden hier beliebte Veranstaltungen wie das Leipziger Seifenkistenrennen oder der Fockeberglauf statt.

Aussichtsturm Rosental auf dem Rosentalhügel (Scherbelberg)

Im Rosental, einer der beliebtesten historischen Parkanlagen Leipzigs, gibt es eine gute Möglichkeit, Leipzig kostenfrei von oben zu betrachten. Auf dem rund 20 Meter hohen Rosentalhügel, der zwischen 1887 und 1896 durch Aufschüttung aus Hausmüll entstand und deshalb im Volksmund „Scherbelberg“ heißt, befindet sich seit 1975 ein stählerner Aussichtsturm. Der Nachfolger des 1943 abgebrannten Holzturms ist 20 Meter hoch und wird bei stärkeren Windböen in Schwingungen versetzt. Der Aufstieg ist etwas wackelig. Deshalb wird der Turm im Volksmund auch Wackelturm genannt.

Aussichtsturm Rosental
Aussichtsturm Rosental, Andreas Schmidt

Völkerschlachtdenkmal (Straße des 18. Oktobers)

Leipzigs wichtigstes Wahrzeichen wurde am 18. Oktober 1913 eingeweiht und erinnert an die Völkerschlacht bei Leipzig, die vom 16. bis 19. Oktober 1813 tobte. Hier errangen die verbündeten Heere Russlands, Preußens, Österreichs und Schwedens den entscheidenden Sieg über Napoleon und dessen Alliierte auf deutschem Boden. Das Völkerschlachtdenkmal bietet mehrere Aussichtsplattformen auf verschiedenen Ebenen. Die oberste Plattform befindet sich in 91 Metern Höhe. Von dort aus eröffnet sich den Besuchern ein faszinierender Panoramablick über Leipzig bis ins Neuseenland. Zur obersten Aussichtsplattform führen 365 Stufen. Der Eintrittspreis beinhaltet den Museumsbesuch. Infos: www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de

Das Völkerschlachtdenkmal bei Nacht
Das Völkerschlachtdenkmal bei Nacht, Andreas Schmidt

Bismarckturm (Schrägweg 35)

Der Bismarckturm Lützschena-Stahmeln ist ein Aussichtsturm an der Grenze von
Leipzig im Stadtteil Lützschena. Mit einer Höhe von 30,75 Metern bildet er den höchsten Aussichtspunkt im Norden von Leipzig. Der Turm wurde 1915 zu Ehren des Reichskanzlers Otto von Bismarck errichtet. Infos: www.bismarckturm-verein.de

Blick auf den Bismarckturm
Das Völkerschlachtdenkmal bei Nacht, Andreas Schmidt

Bergbau-Technik-Park (Hauptstraße 19, 04463 Großpösna)

Der 5,4 Hektar große Bergbau-Technik-Park befindet sich auf dem Abraumgelände des ehemaligen Tagebaus Espenhain in der Nähe des Störmthaler Sees und seiner Verbindung zum Markkleeberger See. Anhand von originalen Großgeräten stellt er einen kompletten Förderzyklus im Braunkohletagebau dar. Bei einer zweistündigen Sonderführung „Von der Grube zum Berg“ gelangt man auf die Zentraldeponie Cröbern zu einem Aussichtspunkt, von dem man einen einmaligen Fernblick über das Leipziger Neuseenland genießt. Infos: www.bergbau-technik-park.de

Bergbauausstellungspavillon KAP Zwenkau (Leipziger Straße, Zwenkau)

Der 2006 eröffnete Pavillon am KAP Zwenkau ist das markanteste Gebäude am Stadthafen und ein beliebtes Ausflugsziel am Zwenkauer See. Die Glas- und Stahlkonstruktion erinnert in seinem Aussehen an die Abraumförderbrücke AFB 18, die 2001 gesprengt und demontiert wurde. Im Pavillon sowie im Außengelände kann man eine beeindruckende Ausstellung zur Bergbaugeschichte in der Region um Zwenkau besichtigen. Weiterhin beherbergt das Gebäude ein Restaurant mit einer Se(e)hterrasse, von der man einen hervorragenden Ausblick auf den Zwenkauer See und die Skyline von Leipzig hat und sich entspannen kann. Infos: www.zwenkau.de

Aussichtsturm Bistumshöhe am Cospudener See

Der 35 Meter hohe Aussichtsturm überragt das Südwestufer des Cospudener Sees und bietet einen weitreichenden Rundblick über das Leipziger Neuseenland und den Freizeitpark BELANTIS bis nach Leipzig. Man erreicht ihn am besten während einer Fahrradtour entlang des Uferrundwegs. Der anlässlich der EXPO 2000 errichtete Aussichtsturm erinnert mit seiner durchbrochenen Holzkonstruktion an die ehemaligen Schornsteine, die jahrzehntelang die Landschaft im Leipziger Südraum prägten.

Auf einer Wendeltreppe aus 180 Gitterstufen führt der Weg in luftige Höhe. Wer sich anschließend in ungezwungener Atmosphäre stärken möchte, sollte dem originellen Imbiss „Shambala-Bistumshöhe“ einen Besuch abstatten. Übrigens geht der Name „Bistumshöhe“ auf ältere Zeiten zurück und markiert die Zugehörigkeit der Region zum damaligen Bistum Merseburg. Infos: www.shambala-bistumshoehe.de

Quelle und Bildquelle: Leipzig Tourismus und Marketing GmbH