(hoga-presse) Direkt an der Strandpromenade des Seeheilbades Bansin auf der Insel Usedom (Landkreis Vorpommern-Greifswald) entsteht ein neues Hotel, das Hotel Kaiserstrand Bansin. „Das touristische Angebot in Bansin wird mit dem Neubau des Hotels Kaiserstrand weiter aufgewertet. Neben dem Hotelbetrieb im Drei-Sterne-Plus-Bereich sind umfangreiche Freizeitangebote geplant, die einen Urlaub zu jeder Jahreszeit attraktiv machen. Mit dem Vorhaben entstehen 99 neue Arbeitsplätze im Hotel“, betonte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Samstag zur Grundsteinlegung vor Ort.

Seetel-Gruppe ist größter Arbeitgeber auf Usedom
Die Seetel-Gruppe, die bereits 15 Hotels auf Usedom sowie das Bahia del Sol auf Mallorca führt, wird das neue Hotel Kaiserstrand mit insgesamt 136 Zimmern betreiben. Drei Restaurants, eine große Sonnenterasse, eine Bar-Lounge, ein variabler Konferenzbereich sowie ein etwa 1.000 Quadratmeter großer Wellness- und Beautybereich mit Pool, Saunalandschaft und Fitnessraum sollen den Gästen nach Beendigung der Baumaßnahmen im Sommer 2015 zur Verfügung stehen. Das Angebot komplettieren ein offener Hotelmarktplatz mit kleineren Boutiquen und Läden sowie eine Tiefgarage mit 113 Stellplätzen. Bestandteil des Projektes ist auch die Sanierung der auf der gegenüber liegenden Straßenseite gelegenen Villa Gerda, in der unter anderem Wohnungen für Hotelmitarbeiter gebaut werden. „Mit rund 450 Mitarbeitern ist die familiengeführte Seetel-Gruppe mit ihren Hotels der größte Arbeitgeber auf der Insel Usedom und zugleich der größte touristische Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern“, betonte Glawe.

Innovative Konzepte bei der Fachkräftesuche gefragt
Ende Oktober hat die Seetel-Gruppe in Freiburg den Sonderpreis des Deutschen Tourismuspreises 2014 erhalten. Das Unternehmen erhielt die Auszeichnung für seine Fachkräftenachwuchsaktion «Seetel sucht Deutschlands Super-Azubis». Anstelle eines Bewerbungsgesprächs veranstalten die Usedomer Seetel-Hotels ein Casting, bei dem angehende Auszubildende ihr Können beim Lösen verschiedener Aufgaben unter Beweis stellen. „Das Unternehmen setzt innovative Ideen bei der Fachkräftesuche in die Tat um. Wir brauchen noch mehr solch kreativer unternehmerischer Ansätze, um insbesondere auch Auszubildende für die Branche zu begeistern“, hob Glawe hervor.

Hotel- und Gaststättenbereich (HoGa): Sieben Stellenangebote auf einen Bewerber

Die Fachkräftesicherung ist im Hotel- und Gaststättenbereich von enormer Bedeutung. Im HoGa-Bereich sind besonders viele Lehrstellen offen geblieben. „Hier kommen auf einen Bewerber sieben Stellenangebote. Dies zeigt den Bedarf der Branche. Koch oder Restaurant- und Hotelfachkräfte führen regelmäßig die Top 10 der unbesetzten Ausbildungsberufe an“, sagte Glawe. „Entscheidend ist bei der Ausbildungsplatzsuche nicht mehr das Unternehmen allein, sondern vielmehr das Gesamtangebot des Unternehmens an die Jugendlichen. Das geht beispielsweise über das Aufzeigen von Karrieremöglichkeiten, die Entlohnung oder auch über Fortbildungen. Die frühzeitige Bindung von Azubis an das Unternehmen sichert langfristig die Planung für den Fortbestand des Unternehmens“, appellierte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt Bauvorhaben
Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Bauvorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 8,47 Millionen Euro. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen auf rund 35 Millionen Euro.

Quelle: regierung-mv.de