(hoga-presse) Die Sanierung der Klosterkirche Malchow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) geht in die letzte Runde – in einem weiteren Bauabschnitt sollen jetzt die insgesamt 13 historischen Kirchenfenster im sogenannten Langhaus und Chor restauriert werden. „Idyllisch am Malchower See gelegen, ist die Klosterkirche als markanter Backsteinbau ein attraktives Ausflugsziel für Anwohner und Besucher. Nach Beendigung der Restaurierungsarbeiten wird das Kirchenhaus in neuem Glanz erstrahlen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Donnerstag in Schwerin.

Die Klosterkirche ist im Besitz der Stadt Malchow und dient seit 1997 als Ausstellungsraum des Mecklenburgischen Orgelmuseums sowie als Ort für Konzerte und Trauungen. Nachdem in den vergangenen Jahren der Kirchturm, die Fassade und das Dach des Kirchenschiffs wieder hergerichtet wurden, ist geplant, die Fenster zu restaurieren und eine zusätzliche Verglasung aus Verbund-Sicherheitsglas einzu­bau­en. „Durch die Fenstersanierung werden gleich zwei positive Effekte erzielt – die Glasmalereien sind besser vor Witterungseinflüssen geschützt und für die Kirche insgesamt entsteht ein besserer thermischer Schutz“, hob Glawe hervor.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Mitteln aus der Städtebauförderung in Höhe von knapp 148.000,00 Euro. Insgesamt betragen die Kosten knapp 300.000,00 Euro. Mit Unterstützung der Städtebauförderung konnten in Malchow unter anderem der Uferweg und der Platz am Bollwerk, der erste Bauabschnitt des Mauergartens am Kloster sowie der Neubau der Drehbrücke realisiert werden.

Quelle: regierung-mv.de