(hoga-presse) Ostfriesland wird Modellregion. Kulturtourismus in ländlichen Regionen. Die drei Projektgewinner werden mit insgesamt 480.000,00 Euro unterstützt. Die Laufzeit der Projekte beträgt drei Jahre.

„Ich freue mich sehr über die Entscheidung und gratuliere Ostfriesland. Als eine von bundesweit drei kulturtouristischen Modellregionen hat Ostfriesland jetzt die Chance, gerade im kulturellen Bereich touristische Angebote noch besser zu vermarkten.” Mit diesen Worten hat heute Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies die Entscheidung des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) begrüßt, wonach Ostfriesland als Modellregion des Projektes Kulturtourismus im ländlichen Raum ausgewählt wurde. Ziel des vom Bundesministerium gestarteten Projektes ist es, die ländlichen Reiseregionen in der Vermarktung ihrer Kulturangebote zu unterstützen. Neben Ostfriesland wurden noch die Regionen Oberlausitz-Niederschlesien und die Zugspitzregion als Modellregion ausgewählt.

Wirtschaftsminister Olaf Lies: „Unsere Förderungen im kulturtouristischen Bereich tragen jetzt Früchte. Mit den erfolgreichen Themenjahren „Garten Eden”, „Abenteuer Wirklichkeit” und „Land der Entdeckungen” hat sich in der Region Ostfriesland erstmals ein umfassendes Netzwerk aus Kulturinstitutionen und Touristikern, das von der Landesregierung immer wieder finanziell unterstützt wurde, etabliert. Ich bin sicher, dass die Akteure aus Kultur und Tourismus die Chancen dieses Modellprojekts für den weiteren Ausbau ihrer Kooperationen und das gemeinsame Marketing nutzen werden. Jetzt gilt es, individuelle Coaching-Konzepte zu entwickeln und dem vorhandenen Kulturnetzwerk zu helfen, auf soliden finanziellen und organisatorischen Beinen zu stehen, unabhängig von Fördermitteln.”

Der Deutsche Tourismusverband e.V. (DTV) koordiniert das Projekt im Auftrag des

BMWi. Die Region Ostfriesland war aus bundesweit 77 Bewerbern ausgewählt worden.

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Pressesprecher: Stefan Wittke und Sabine Schlemmer-Kaune
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Quelle: Pressemitteilung Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr  vom 09.03.2016.