Das Restaurant Bückingsgarten in Marburg

Kreative Küche und Steaks direkt unterhalb des Schlosses mit Blick auf Marburg

(hoga-presse) Auf der Suche nach einem guten Steakhouse in Marburg sind wir im Netz auf das Restaurant Bückingsgarten aufmerksam geworden. Der Internetauftritt war überzeugend, so dass wir uns dazu entschieden, dort einen Zwischenstopp zu machen. Ein Stadtbummel war aus Zeitmangel leider nicht möglich, so dass wir statt des Fußweges aus der City hinauf die Zufahrtsstraße zum Landgrafenschloss mit dem Wagen nutzten. Eine sehr enge Straße, die einiges abverlangte. Auf dem Schlossplatz angekommen, fanden wir relativ schnell einen freien Parkplatz.

Eingang zum Bückingsagerten
Eingang zum Bückingsagerten

Erfahrungsbericht Bückingsgarten Marburg

Von dort zunächst einen kurzen Abstecher zum Landgrafenschloss mit einzigartigen Blick auf die historische Altstadt und auf den riesigen Biergarten des Bückingsgarten. Danach einige Meter bergab, vorbei am Trinkwasserbrunnen „Sauhund“, und schon standen wir vor dem historischen Eingangstor des Restaurants.

Trinkwasserbrunnen „Sauhund“ unterhalb des Schlosses
Trinkwasserbrunnen „Sauhund“ unterhalb des Schlosses

Der Eingang des Restaurants ist über die große Sonnenterrasse zu erreichen. Bei Eintritt in den überschaubaren, aber urgemütlichen Gastraum, waren wir vom Ambiente überwältigt. Massive Holzmöbel in massiven Gemäuern mit mittelalterlichen Accessoires, von Ritterrüstung bis hin zu einem ausgefallen Lichtkonzept.

Der Empfang war freundlich und entgegengekommend. Die Bedienung kam sehr schnell an den Tisch und stellte die Tagesgerichte vor und überreichte die dem historischen Ambiente entsprechende Karte. Wir konzentrierten uns auf die Steak- und Vorspeisenkarte. Schnell wurden wir fündig und bestellten vorweg das „Beef Tartar“ vom Hessischen Weiderind und als Hauptspeise das Bürgermeisterstück und das Hereford Tenderloin. Dazu einen guten Schluck Rotwein.

Relativ schnell nach der Bestellung brachte die Bedienung ein Amuse Gueule, ein Korb mit unterschiedlichen Brotsorten mit zwei Dips und einer kleinen Schüssel mit selbstgemachten Fleischsalat. Super lecker und ein guter Einstieg ins Menü. Das Tatar kam schön garniert und lecker auf den Tisch. Das Fleisch war sehr fein gewolft, mit einem Wachtelei angerichtet und sehr pikant gewürzt. Ein richtiger Genuss.

Die Steaks wurden sehr puristisch präsentiert. Der Gargrad war perfekt. Das Fleisch war, wie gewünscht, medium gebraten. Die Fleischqualität war einzigartig und stand erstklassigen Steak-Häusern in nichts nach. Schade war, dass das Fleisch nur nur mit einem Salat präsentiert wurde. Eine Auswahl an Dips, Saucen und Grillgemüse wäre wünschenswert gewesen. Da für uns das Fleisch im Fokus stand, war das Essen und die Location ein einzigartiges, unvergessliches „Gesamtergebnis“.

Die Preise waren gehoben, der Fleisch-Qualität und dem Ambiente aber angemessen. Wenn wir wieder in der Region sind, werden wir den Bürgergarten bestimmt erneut besuchen. Ein lohnenswerter Restaurant-Besuch. Zu Recht wirbt der Bürgergarten damit, eines der besten Steak-Restaurants in Marburg zu sein.

Aber auch als Ausflugslokal für Besucher, die beispielsweise nach einem Besuch des Landgrafenschloss eine erholsame Auszeit mit Blick auf die historische Gemäuer und die Altstadt, ist der Bückingsgarten zu empfehlen. Ein Ausflugsziel und Restaurant der besonderen Art. In jedem Fall zu empfehlen.

Zur Geschichte des Restaurants Bückingsgarten

Der Bückingsgarten ist eines der ältesten und traditionsreichsten Restaurants in Marburg. Um das Gebäude rankt sich eine traditionsreiche Geschichte. Das Gebäude findet 1485 erstmals Erwähnung. 1701 erweiterte der Landgraf Karl von Hessen die Befestigungen des Marburger Schlosses; die Gebursstunde des Hauses. 1807 wird die Bastion durch die Franzosen gesprengt. In der Folge übernahm G. Dietrich Bücking – der Namensgeber – das Gelände und eröffnete in seinem Garten einen „Schankbetrieb“.

Diverse Pächter betrieben nach dem Tode Bückings im Jahre 1915 das Ausflugslokal. Nachdem das Gebäude lange Zeit leer stand, pachtete Heinz Landstein dieses 1954 an, der den Betrieb wieder aufnimmt. 1970 übernahm Otto Dabsch den Bückingsgarten als Pächter, 1976 gefolgt durch die Familie Kuhl. 2010 folgte die Familie Prof. Dr. Reinfried Pohl, die das Gebäude grundlegend sanierte und die Räumlichkeiten in den aktuellen Zustand versetzte.

Wann hat das Restaurant Bückingsgarten in Marburg geöffnet?

Gäste der einzigartigen Location unterhalb des Marburger Landgrafenschlosses können mittwochs bis freitags von 16:00 bis 22:00 Uhr die einzigartigen Kreationen der Küche genießen. Samstags und sonntags öffnet das Restaurant bereits um 12:00 Uhr.

Kontakt und Anschrift Bückingsgarten

Landgraf-Philipp-Straße 6
35037 Marburg
Tel: 06421 1657771
Mail: mailto:info@bueckingsgarten-marburg.de
Web: http://www.bueckingsgarten-marburg.de

Quelle und Bilder: Redaktion, März 2022