Das Weserbergland: innovative Urlaubs- und Freizeitregion

Region beidseits der Weser zwischen Hann. Münden und Minden

Das Weserberland ist eine fast schon romantische Mittelgebirgslandschaft mit sanften Hügeln und dem Fluss, der ihr den Namen verleiht. Entlang der Weser von Hann. Münden bis Hameln reihen sich historische Fachwerkstädte wie Perlen auf einer Kette in einer idyllischen Flusslandschaft auf. In dieser malerischen Kulisse sind auch weltberühmte Märchen und Sagen zuhause.

Geschichte und Kultur erleben

Zwischen 1520 und 1640 entstand im Weserbergland mit der so genannten Weserrenaissance eine große Häufung von Renaissancearchitektur. Mit der Erlebniswelt Renaissance entsteht der weltweit erste dezentrale historische Themenpark, der in Hameln, Stadthagen, Bevern, Bückeburg, Höxter und Rinteln vor historischer Kulisse eine ganze Epoche durch Inszenierung zum Leben erweckt. Ein Highlight ist das Schloss Hämelschenburg in der Nähe Hamelns. Das 1588 als Wasserschloss im Stil der Weserrenaissance errichtete Gebäude gilt als eines der schönsten Schlösser in Norddeutschland. Sehenswert ist auch das Stift Fischbeck in Hessisch Oldendorf mit seinem berühmten Wandteppich von 1583.

Zu weiteren lohnenswerten Zielen gehören der Kurort Bad Pyrmont mit großzügig angelegtem Kurpark und Palmengarten (größte subtropische Freianlage Deutschlands und der nördlichste Palmengarten Europas), die Münchhausenstadt Bodenwerder, Rinteln, Bückeburg, Holzminden und Hann. Münden als drei-Flüsse-Stadt. Von touristischer Bedeutung sind, neben den oben genannten historischen Städten der etwa 500 Kilometer lange Fernradweg Weserradweg entlang der Weser.

Das Weserbergland und seine Märchen: die Gebrüder Grimm

Vor allem die Charaktere aus den Märchen der Brüder Grimm sind fest mit dem Weserbergland verbunden. So soll etwa Schneewittchen in Alfeld spielen und Rapunzel ihr langes Haar ihrem Prinzen von einem Turm der Trendelburg herabgelassen haben oder Dornröschens Schloss die Ruine Sababurg bei Hofgeismar sein. Weltweit bekannt ist der Rattenfänger von Hameln, dessen historische Realität immer wieder diskutiert wird. Gelebt haben in jedem Fall, der aus Bodenwerder stammende „Lügenbaron“ Karl Friedrich Hieronymus von Münchhausen und der in Hann. Münden verstorbene Doktor Eisenbarth. Sein Grab Befindet sich bis heute in der Aegidienkirche in Hann. Münden.

Jessica Dolle
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Quelle: Weserbergland Tourismus; Presse Niedersachsen.
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